Joseph-Beuys-Tag

Jedes Jahr im Mai wird an der JBG der Geburtstag von Joseph Beuys (1921-1986), dem Künstler und Namensgeber unserer Schule, gefeiert. Traditionsgemäß beschäftigen sich anlässlich dieses Ereignisses mehrere Jahrgänge mit künstlerischen Aktivitäten, die eng mit dem Wirken des großen Künstlers in Beziehung stehen.

Beuys-Tag 2015

"Beuys-QR-Code-Rallye - Museum Schloss Moyland" - 

das Filmprojekt des 11. und 12. Jahrgangs zum Beuys-Tag

hier geht's zum Video

Mit Beuys unterwegs. Beuys-Tag 2014

Am 15. Mai dieses Jahres machten sich über 100 Schülerinnen und Schüler des 5.Jahrganges unserer Schule, begleitet von ihren Kunst- und Klassenlehrerinnen und –lehrern auf, um auf der Museumsinsel Hombroich Kultur und Natur zu erforschen.

Ganz unterschiedlich waren die Aufgaben, die ihnen gestellt wurden.

Im Turm erlebten sie einige Minuten Stille und die faszinierende Akustik des Raumes. Sie sangen zum Abschluss gemeinsam ein Lied. In der Schnecke und im Labyrinth zeichneten sie Skizzen zu einigen ausgewählten Kunstwerken in ihr eigenes Kunstheft. Die Wächterfiguren vom Künstler Anatol, einem Beuys-Schüler, wurden von den Kindern nachgestellt und sie fotografierten sich. Auf der Suche nach Tieren, lebendigen und künstlerisch gestalteten, konnten sie am Ende über 30 Tiere vorweisen, die sie entdeckt hatten. Darunter waren eine Biberratte, die zunächst mit einem richtigen Biber verwechselt wurde, unzählige Vögel, Gänse und ein Graureiher. Ganz besonders interessierten sich die Kinder für Spinnraupen, die ganze Bäume einspinnen können. Mit viel Fantasie fertigten sie Zeichnungen von „Kopfweidengeistern“ an.

In der Cafeteria machten die Schülerinnen und Schüler neue „Esserfahrungen“. Statt Hamburger und Pommes gab es gekochte Eier, Rosinen- und Graubrot, Pflaumenmus und Äpfel. Hungrig und mit viel Appetit wurde gegessen. Begeisterung zeigten die Schülerinnen und Schüler auch für das schöne Holzbesteck.

Am Ende der Exkursion ließ sich sogar die Sonne blicken und alle wurden nach vier Stunden intensiven Forschens wieder zur Schule gebracht.

„Hier fahre ich noch einmal mit meiner Schwester hin!“, sagte Youssef, der ganz begeistert war. Wie für ihn, wird es auch für andere Kinder nicht das letzte Mal gewesen sein, dass sie dort waren.

 

Beuys-Tag 2013

Drei Jahrgänge erzielten neue Erkenntnisse zum Namensgeber der Schule

Der 5. Jahrgang erkundete die Museumsinsel Hombroich.
Der 5. Jahrgang erkundete die Museumsinsel Hombroich.

Ehre wem Ehre gebührt: Einen festen Platz im Terminplan nimmt an der JBG traditionsgemäß der Beuys-Tag ein, der den Namensgeber der Schule ins Zentrum mehrerer Exkursionen und Aktivitäten stellt und so den Schülerinnen und Schüler Leben und Werk des Künstlers näherzubringen versucht. In Begleitung der Kunst- und Klassenlehrer/-innen ging es daher am 27. Juni für die Jahrgänge 5, 8 und 11 wieder auf Spurensuche des großen Künstlers.

 

Wie schon im vergangenen Jahr zog es den 5. Jahrgang in Begleitung von Frau Müller-Spandick, Frau Hus und Frau Bernitt auf die Museumsinsel Hombroich. Während der 8. Jahrgang unter der Leitung von Frau Lindecke die Kunstsammlung in Düsseldorf unter die Lupe nahm, besuchten die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe Schloss Moyland.

Große Augen machten die Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs

Die Schüler/-innen des 5. Jahrgangs bei der Arbeit. Hier sind ein Auge für's Detail und ein ruhiges Händchen gefragt.
Die Schüler/-innen des 5. Jahrgangs bei der Arbeit. Hier sind ein Auge für's Detail und ein ruhiges Händchen gefragt.

„Waren Sie wirklich bei Joseph Beuys in der Schule?“, fragten die Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs mit großem Interesse den Künstler Anatol, der über die Grenzen Düsseldorfs hinaus bekannt ist und auf der Insel Hombroich sein Atelier hat.

Bereits zum zweiten Mal fuhren zwei Busse mit über hundert Schülerinnen und Schülern und zwölf Lehrerinnen und Lehrern der Joseph-Beuys-Gesamtschule am Beuys-Tag zur Insel Hombroich, um unter dem Motto „Kultur, Kultur, was ist das nur?“ Entdeckungen im Bereich von Kunst und Kultur zu machen. Und ebenfalls zum zweiten Mal kam es zu einer sehr spannenden und intensiven Begegnung mit dem Künstler Anatol. In Auseinandersetzung mit den aktuellen Tagesnachrichten, in diesem Fall der Vollstreckung des 50. Todesurteils in den USA, stellte der 83-jährige Anatol Verbindungen zu einem seiner Kunstwerke her. In anschaulicher Weise wurde den Kindern so ein Zugang zu seinem Werk ermöglicht.

Neben dieser über eine Stunde dauernden Begegnung bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler die ihnen in einer Rallye gestellten Aufgaben. So stellten sie die kämpfenden Wächterfiguren nach, befragten Steine, zeichneten Drahtplastiken mit geschlossenen Augen nach, suchten nach der Rutsche im Labyrinth und machten ein optisches Farbexperiment. Natürlich durfte auch die Stärkung in der Cafeteria nicht fehlen. Rosinenbrot mit Pflaumenmus und Vollkornbrot mit gekochten Eiern waren den meisten Schülerinnen und Schülern zwar eher fremd, doch hungrig und durstig von all den neuen Entdeckungen langten sie ordentlich zu.

Angefüllt mit vielen neuen Erfahrungen fuhren alle nach über vier Stunden wieder zurück zur Schule. Der Frage „Kultur, Kultur, was ist das nur?“ sind die Schülerinnen und Schüler sicher ein Stück näher gekommen und der Künstler Anatol hat das Seine dazu beigetragen.

Beuys-Tag 2012

Die Schüler/-innen der Jahrgänge 5, 8 und 11 gingen auf Spurensuche

Am 12.05.2012 wäre Joseph Beuys 91 Jahre alt geworden. Der Name des großen Künstlers verpflichtet uns traditionsgemäß zu besonderen künstlerischen Aktivitäten. Seit diesem Schuljahr ist die Joseph-Beuys-Gesamtschule zudem Kulturforscher-Schule und versucht anhand der Leitidee „Anders denken – Perpektivwechsel“ die Idee des forschenden und ästhetischen Lernens auch im Unterricht umzusetzen. Beim diesjährigen Beuys-Tag am 31. Mai stand daher alles unter dem Motto „Spurensuche“. Unser Ansinnen war es Beuys’ Spuren nicht nur theoretisch, sondern vor allem praktisch, d.h. auf vielfältigen Wegen und mit allen Sinnen zu folgen. Dazu begaben sich drei Jahrgänge unserer Schule (5., 8. und 11. Jahrgang) an unterschiedliche Orte, die eng mit Joseph Beuys’ Wirken in Verbindung stehen. Fazit: Der diesjährige Beuys-Tag war ein voller Erfolg. Selten sah man so viele entspannte Schüler- und vor allem Lehrergesichter nach einem anstrengenden Projekttag. Die Museumspädagoginnen waren von der Offenheit unserer Schüler gegenüber Beuys’ Werken so angetan, dass sie ihre Bereitschaft zu einer Kooperation ausdrückten.

Unser 5. Jahrgang auf der Museumsinsel Hombroich
Unser 5. Jahrgang auf der Museumsinsel Hombroich

5.-Klässler besuchten Museumsinsel Hombroich und Beuys-Schüler Anatol

Der 5. Jahrgang erforschte unter ästhetischen Gesichtspunkten die Museumsinsel Hombroich und nahm hier Kontakt mit dem dort schaffenden Beuys-Schüler Anatol auf. Die eigens von Frau Müller-Spandick und Frau Spoo entwickelte Museumsrallye, die die jungen Kulturforscher mit all ihren Sinnen künstlerisch forderte, kam bestens an. Ganz unbefangen näherten sich die Schülerinnen und Schüler den sehr unterschiedlichen Kunstwerken, die in einer großen Parklandschaft eingebettet sind. So stellten sie die Wächterfiguren des Künstlers Anatol nach und ließen sich fotografieren, zeichneten Skizzen zu einigen ausgewählten Skulpturen und suchten nach der im Stein versteckten Rutsche. Mit viel Fantasie fertigten sie Zeichnungen von „Kopfweidengeistern“ an. Ein Höhepunkt des Tages war für einige Schülerinnen und Schüler sicherlich die Begegnung mit dem Künstler Anatol. Er nahm sich lange Zeit, um den Kindern zu erklären, woran er gerade arbeitet und wie er zu seinen Ideen kommt. Auch erzählte er aus seinem Leben, von seiner über fünfzig Jahre andauernden Ehe und von seinem früh verunglückten Sohn. Im Anschluss an das einstündige Gespräch nahm er die Gruppe mit in sein Haus. Dort zeigte er den Kindern einige seiner Werke, zum Beispiel eines, auf dem er zusammen mit Beuys den Rhein überquert. Nach über vier Stunden intensiven Forschens fuhren die Fünftklässler mit vielen neuen Eindrücken nach Hause. Kultur, Kultur, was ist das nur? Der Antwort auf diese schwierige Frage sind sie bestimmt ein Stück näher gekommen.

Mit dem 8. Jahrgang auf "Schatzsuche" in Düsseldorf

Der 8. Jahrgang blieb in Düsseldorf und erforschte Beuys` Spuren in der Stadt. Die Aufgaben, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler beschäftigten, waren wie bei einer Schatzsuche aufgebaut. Beuys’ Werke in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, unserem Kooperationspartner (K20 und K21), wurden im Anschluss an die Spurensuche genauer „unter die Lupe“ genommen. Pech hatte der Jahrgang nur, weil sich einige Hauptwerke gerade als Leihgabe in Israel befanden. So mussten sich die Schülerinnen und Schüler den Kopf über die zur Zeit im Stadtmuseum ausgestellte Schiefertafel mit dem Lieblingszitat der Lehrer „Wer nicht denken will fliegt raus“ zerbrechen.

Als Beuys-Forscher zu Gast auf Schloss Moyland: der 11. Jahrgang

Der 11. Jahrgang nahm an einer interaktiven Führung im Schloss Moyland teil. Die Museumspädagoginnen hatten sich viel Mühe mit einer besonders auf unsere Schule abgestimmte Forschungsführung in drei Stationen gemacht. Los ging es mit einer energetischen Gruppenübung: Holundersaft musste im Park so über ein von ca. 30 Schüler/innen stramm gespanntes Packpapier geleitet werden, dass er nicht herunterfloss und von einer Seite zur anderen spannende Spuren hinterließ. Diese Arbeit war bereits „Poesie am Wegesrand“ – eine Vorform von Kunst. Weiter ging es zur ersten Station mit Assoziationen zu Beuys’ Werken. Fünf Begriffe sollten zu einem Bild gesammelt werden. Wie treffend, dass unsere Schüler/innen hier sogleich mit Begriffen wie Steppe, Hirschkopf, Blut, Geweih, Sonne etc. jonglieren konnten. Der gesuchte Titel war „Hirsch und Sonne“ (1957). Die zweite Station beschäftigte sich näher mit typisch Beuysschen Materialien: Filz, Schokolade und Wachs. Höhepunkt und Abschluss des intensiven Forschens bildete die letzte Station, das Blind-Zeichnen zu einer Skulptur (Schlitten). Und so äußerten sich Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs zum Beuys-Tag:

  • „Kunst ist, was Menschen inspiriert.“
  • „In jedem Menschen steckt ein Künstler.“
  • „Der Beuys-Tag war sehr produktiv und die Aufgaben haben Spaß gemacht ...“
  • „Äußerst lehrreich.“
  • „Schön, schön ..."

Beuys-Tag 2011

Wir feierten Joseph Beuys' Geburtstag im "Zeichen des Hasen"

Am 12.05.2011 wäre unser Namensgeber, Joseph Beuys, 90 Jahre alt geworden. 2011 ist außerdem das Jahr des (Metall-) Hasen. Der Hase steht in der chinesischen Astrologie für Sanftmut, Harmonie und Genuss. Die Kulturgeschichte des Hasen geht weit zurück, er wird in allen Kulturen als Fruchtbarkeitssymbol und als Zeichen der Erneuerung verehrt. In der Kunst ist er vor allem mit dem Namen Albrecht Dürer verbunden und bezieht sich auf sein berühmtes 1502 entstandenes Aquarell eines jungen Feldhasen.

 

Der Hase taucht in Joseph Beuys' Werk in vielen Bezügen und in den unterschiedlichsten Konstellationen auf. Er ist in seinen zeichnerischen, plastischen und aktionistischen Kunstwerken bis zuletzt vorzufinden. Der Künstler selbst hat einmal über sich gesagt: „Ich bin kein Mensch – ich bin ein Hase“, ein andermal sogar „Ich bin ein ganz scharfer Hase“.

 

An unserer Schule arbeiteten am 12. Mai die Schülerinnen und Schüler des 5. und 11. Jahrgangs zu der Thematik „Hase“ und bauten im Anschluss eine Ausstellung auf. Im Vormittagsbereich gestaltete der Künstler Jörg W. Schirmer mit Hilfe von Schülern eine große Hasenskulptur aus Holz auf unserem Schulhof. Dieses Projekt wurde von der Mercator-Stiftung unter dem Thema „Klimawandel“ finanziert. Unsere Schule hat vor, sich in nächster Zeit besonders mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. Die Schüler/-innen des 6. Jahrgangs hatten bereits 120 „Klimaschatzkisten“ gebaut, die ebenfalls am Joseph-Beuys-Tag präsentiert wurden.

"Jeder Mensch ist ein Tänzer" - Projekt mit Tanzlehrer Andreas Simon

Während der Ausstellung lief ein neues Projekt mit dem Tanzlehrer Andreas Simon an. Mit den Schülerinnen und Schülern des 8. Jahrgangs aus dem Fach „Darstellen und Gestalten“ bereitete er die Aufführung mit dem Titel „Jeder Mensch ist ein Tänzer“ vor. Diese wurde während der Ausstellung 'Move' in der Kunstsammlung K20 vorgeführt.

Das Foto ist während der ersten schon viel versprechenden Probe entstanden.