Schaubühne

Die Schaubühne hat einen besonderen Platz in der Schulkultur der Joseph-Beuys-Gesamtschule, denn hier wird auf interessante und kurzweilige Art Unterricht für den Zuschauer transparent und öffentlich gemacht. Unseren jungen Akteuren wird so ein Forum geboten, auf der Bühne Talent, Erlerntes und in der Gruppe Erarbeitetes zu präsentieren.

Mit großer Spannung erwartet: Schaubühne 2014 am Donnerstag, den 10. April 2014 in der Aula der JBG

Am 10. April 2014 um 19.00 Uhr findet traditionsgemäß in der Aula der Joseph-Beuys-Gesamtschule die Schaubühne statt.

Die Schaubühne ist eine Veranstaltung, die von allen Mitwirkenden mit großer Spannung erwartet wird, denn hier wird Eltern, Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und interessierten Gästen Gelegenheit geboten, die in diesem Schuljahr erarbeiteten Stücke der Kurse des Faches Darstellen und Gestalten zu erleben.
Die Schaubühne hat an der Joseph-Beuys- Gesamtschule einen besonderen Platz in der Schulkultur, denn hier wird auf interessante und kurzweilige Art Unterricht für den Zuschauer transparent und öffentlich gemacht.
Unseren jungen Akteuren wird so ein Forum geboten, auf der Bühne Talent, Erlerntes und in der Gruppe Erarbeitetes zu präsentieren.

In diesem Schuljahr lautet der gemeinsame Arbeitstitel aller Kurse:
„Schwärme“

Schwarmartige Ansammlungen und Selbstorganisationsbewegungen gibt es offensichtlich überall, angefangen von chemischen und physikalischen Wolkenbildungen verschiedenster Materien über die fantastischen Schwärme in Flora und Fauna, die sozialen und kulturellen Prozesse der Menschen bis hin zu den unendlichen Welten des Mikro- und Makrokosmos.

Hinter urdemokratischen Prinzipien wie dem permanenten Wechsel von Führen und Folgen, der Aufhebung starrer Hierarchien und der ständig offenen  Entscheidung zu Opposition und individueller Freiheit lauert allerdings auch die  Gefahr von Verführung und Manipulation.

Zu dieser spannenden Thematik arbeitet und forscht  in diesem Schulhalbjahr das komplette Darstellen und Gestalten Team der Joseph-Beuys-Gesamtschule in Düsseldorf.
Schülerinnen und Schüler des 6 – 10 Jahrgangs setzen ihre Ideen in szenische Spielsequenzen um.
Dabei werden sie in der Praxis unterstützt durch Künstlerinnen und Künstler.
Diese arbeiten im tänzerischen, bildnerischen und filmischen Bereich. Finanziell gefördert wird dieses Projekt durch die KulturForscher-Stiftung (PwC- Stiftung, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung)  und durch die Stadt Düsseldorf (Jugend, Kultur und Schule).
Die Projektbeschreibungen der einzelnen Jahrgänge lauten:

 

6. Jahrgang: Das verrückte Picknick

Zwei Mädchen erleben große Überraschungen bei einem Picknick. Die Übermacht der Natur schlägt ihnen ein Schnäppchen.

 

7. Jahrgang: Stadtschwärmereien

Ein Schwarm Menschen bewegt sich sowohl ober- als auch unterirdisch durch die Stadt. Be-wegungsstudien kombiniert mit Stadtgeräuschen zeigt der 7. Jahrgang.

 

8. Jahrgang: Gegen den Strom

Zwei Schülergruppen lassen sich bei verschiedenen Gelegenheiten (auf dem Schulhof, im Unterricht, in der Straßenbahn usw.) regelmäßig zu gegenseitigen Provokationen hinreißen. Miteinander reden oder gar gemeinsam etwas unternehmen ist undenkbar. Daher muss eine sich anbahnende Liebesbeziehung zwischen zwei Mitgliedern der verfeindeten Gruppen un-bedingt verheimlicht werden. Aber schon der erste gemeinsame Kinobesuch bleibt nicht un-bemerkt. Ein Tanzbattle soll die Ehre wieder herstellen.

 

9. Jahrgang: Bionik

Der 9. Jahrgang Darstellen und Gestalten beschäftigt sich mit dem Thema Bionik. Die Schüle-rinnen und Schüler forschen zu der Fragestellung: Welchen Nutzen kann das Prinzip der Schwärme für den Menschen und die Technik haben?

Die gewonnenen Erkenntnisse werden in Form von Tanz und Bewegung in eine Inszenierung umgesetzt, die aus drei Teilen besteht.

 

10. Jahrgang: Filmprojekt - Escalator Flashmob

Der Darstellen und Gestalten Kurs des 10. Jahrgangs organisiert einen Flashmob. Werden sich die Schüler und Schülerinnen auf „Wann“, Wo“, „Was“ und „Wie“ einigen können? Und was passiert, wenn sie als Gruppe auftreten? Wird sich der Einzelne, mit seinen eigenen Gedanken und Wünschen denen der Gemeinschaft unterordnen können? Sehen Sie selbst die Dokumentation eines ungewöhnlichen Projektes.

 

"Recht oder billig?"

Die Schaubühne 2013 beschäftigte sich mit den Menschenrechten

Am 21.03.2013 um 19.00 Uhr fand traditionsgemäß in der Aula der Joseph-Beuys-Gesamtschule die Schaubühne statt. Im Fokus der diesjährigen Aufführung stand das Thema "Menschenrechte".

Warum lohnt es sich, in der Schule über Menschenrechte zu reden? Was können wir schon tun, wenn sie irgendwo verletzt werden? – Die Antwort ist einfach: Wir können ganz viel tun, denn Veränderung fängt immer bei uns selber an. Zu oft billigen wir ein Verhalten, das andere herabwürdigt – mit Worten oder Taten. Wir sollten aber nur das billigen, was gerecht ist. Ein Empfinden dafür haben alle, besonders Schüler und Schülerinnen. Im Rahmen des Comenius-Projekts wird an unserer Schule immer wieder auf die Existenz dieser Rechte hingewiesen. Sie zu kennen ist nur der erste Schritt. Es muss aber im zweiten Schritt auch darum gehen, sich einzumischen und zwar da, wo andere ihre Rechte nicht kennen und man muss sich mit der Notlage der Mitmenschen auseinandersetzen, um ihnen zu ihrem Recht zu verhelfen. Das war das Anliegen der Lehrer/-innen des Faches Darstellen und Gestalten in diesem Jahr.

 

In künstlerischer Form verarbeiteten Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6 bis 10 auf der Bühne ihre Erfahrungen zu Ausgrenzung, Diskriminierung und Verletzungen der Privatsphäre. Daneben ging es unter anderem um das Recht auf Eigentum und auf ein selbstbestimmtes Leben - auch mit Behinderung. Die künstlerische Auseinandersetzung mit diesem schwierigen Thema ermöglichte Darstellern wie Zuschauern ein ganz persönliches Erlebnis.

Schaubühne 2012

Das Fach "Darstellen und Gestalten" präsentierte "Starke Gefühle"

Die Schaubühne am 29. März 2012 beschäftigte sich mit „Starken Gefühle“, ein Thema, das von den Jahrgängen 6 bis 10 facettenreich umgesetzt wurde. Die 6.-Klässler unter der Leitung von Frau Haas und Herrn Pokora setzten sich pantomimisch mit dem für die Jungdarsteller greifbarsten Gefühl, dem Lampenfieber auseinander. Die Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs hingegen zeigten einfallsreich inszenierte und für alle greifbare Situationen eines typischen Schultags, von der morgendlichen Fahrt in der überfüllten Straßenbahn über das Schlange Stehen vor dem Kiosk bis zum Elterngespräch. Der 8. Jahrgang, geleitet von Frau Seger und Frau Rotert, zeigte Gefühle bei Begegnungen im Park. Zum Klassentreffen der besonderen Art luden schließlich die 10er ein: Hier schlüpften die Schülerinnen und Schüler in die Rollen von Schulabgängern, die sich nach Jahren wiedersehen und zum Teil gründlich mit ihren Vorurteilen den ehemals bekannten Gesichtern gegenüber aufräumen müssen.