Schaubühne

Die Schaubühne hat einen besonderen Platz in der Schulkultur der Joseph-Beuys-Gesamtschule, denn hier wird auf interessante und kurzweilige Art Unterricht für den Zuschauer transparent und öffentlich gemacht. Unseren jungen Akteuren wird so ein Forum geboten, auf der Bühne Talent, Erlerntes und in der Gruppe Erarbeitetes zu präsentieren.

Vorfreude auf die Schaubühne

Am 4. April um 19.00 Uhr findet traditionsgemäß in der Aula der Joseph-Beuys- Gesamtschule die „Schaubühne“ statt.

Die Schaubühne ist eine Veranstaltung, die von allen Mitwirkenden mit großer Spannung erwartet wird, denn hier wird Eltern, Schülern, Lehrern und besonders Interessierten Gelegenheit geboten, die im laufenden Schuljahr erarbeiteten Stücke der Kurse des Faches Darstellen und Gestalten zu erleben.

Die Schaubühne hat an der Joseph-Beuys-Gesamtschule einen besonderen Platz in der Schulkultur, denn hier wird auf interessante und kurzweilige Art Unterricht für den Zuschauer transparent und öffentlich gemacht.

Unseren jungen Akteuren wird so ein Forum geboten, auf der Bühne Talent, Erlerntes und in der Gruppe Erarbeitetes zu präsentieren. Der gemeinsame Arbeitstitel aller Kurse lautet:

 

„Die Sache mit dem Dings“

 

Was genau ist denn jetzt ein Dings?

Dieser Fragestellung gehen die SchülerInnen der Darstellen und Gestalten-Kurse der sechsten bis zehnten Klassen nach.

In unseren Stücken fokussieren sich unsere Schüler insbesondere auf zwei Herangehensweisen: das „Dings“ als Requisit sowie als Akt der Kommunikation. 

Einerseits kann ein „Dings“ also den Begriff „Requisit“ ersetzen, dieser stammt aus dem Lateinischen und heißt übersetzt „erforderliches Ding“. Wir fragen uns in unseren Auseinandersetzungen mit dem Thema: Wozu ist das Requisit in Bezug auf eine Figur, eine Szene, eine Handlung für die optische und akustische Wirkung notwendig? Und ist ein Ast wirklich immer nur ein Ast? 

Die Dinge um uns herum verschwinden in der Unsichtbarkeit des Alltags. Möglichkeiten des Objekttheaters machen unsere Beziehungen zu den Dingen wieder sichtbar. Dabei muss man sich den Objekten aus einer anderen Perspektive nähern, Objekte müssen gefunden und belebt werden. Der gefundene Ast ist ein Stock, ein Schwert, eine Angel und der Betrachter erkennt ihn auch als solchen.

Andererseits bietet ein „Dings“ die Möglichkeit über zwischenmenschliche Kommunikation künstlerisch nachzudenken, denn Kommunikation zählt zu den Grundlagen des menschlichen Lebens. 

Ohne Kommunikation gäbe es keine Kultur. Ein gutes Gespräch ist bereichernd, schafft Nähe, Verständnis und bringt neue Erkenntnisse. Leider passiert in der Zeit der Digitalisierung oft das Gegenteil. Man verlernt dadurch die Aspekte, die zur Kommunikation gehören, wie verschiedene Ausdrucksweisen, Gesten und Verhaltensweisen.

Im thematischen Zusammenhang nahm der 10. Jahrgang in Zusammenarbeit mit dem ZAKK – Düsseldorf an Workshops zum Thema „kreatives Schreiben“ teil. Die entstandenen Texte wurden weiterbearbeitet, verdichtet und werden collageartig präsentiert. 

 

Wir hoffen auf Ihr zahlreiches Erscheinen und freuen uns auf einen kreativen, kurzweiligen Abend. 

 

Kurze Beschreibung der Szenen und Themenbereiche der einzelnen Jahrgänge:

6. Jahrgang

Der 6. Jahrgang erarbeitet eine Choreografie zu Modest Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“.

 

7. Jahrgang

Wie verhalten wir uns, wenn uns eine Sache völlig fremd oder sogar bedrohlich vorkommt?

Uns fehlen manchmal die Worte, wo sie ein anderes Mal nur so fließen. Bleibt die Frage, ob Erklärungen immer erhellend sind, wenn sie nur wortgewandt genug vorgetragen werden. Der 7. Jahrgang geht Situationen nach, in denen es um Dinge geht, die sich nicht immer dingfest machen lassen.

 

8. Jahrgang 

Was ist es? Was kann es? Egal – alle wollen es haben. Der 8. Jahrgang präsentiert eine kurze Geschichte über ein „Dings“, das heiß begehrt wird. Es spricht sich herum wie ein Lauffeuer und keiner kann mehr die Finger davonlassen. Aber was passiert, wenn alle etwas haben wollen, wovon es aber nicht genug gibt? 

 

9. Jahrgang

„Versteh ich nicht!“ 

Kommunikation zählt zu den Grundlagen des menschlichen Lebens, ohne Kommunikation gäbe es keine Kultur. Ein gutes Gespräch ist bereichernd, schafft Nähe, Verständnis und bringt neue Erkenntnisse. Leider passiert in der Zeit der Digitalisierung oft das Gegenteil. Man verlernt dadurch die Aspekte, die zur Kommunikation gehören, wie verschiedene Ausdrucksweisen, Gesten und Verhaltensweisen.

 

 10. Jahrgang 

„Die Dinge des Lebens“

„Die Dinge des Lebens“ ist ein französischer Film aus dem Jahr 1970. Es handelt sich dabei um eine Adaption des gleichnamigen Romans von Paul Guimard. „Verschönern“, „Geschichten erzählen, ohne zu lügen“, im Französischen „affabuler“: Dieses Motto wählte auch der 10. Jahrgang, der sich mit den „Dingen des Lebens“ auseinandersetzt, die für den Einzelnen wirklich wesentlich sind.

 

Schaubühne 2015 am 26.März - Informationen

Die Schaubühne hat an der Joseph-Beuys- Gesamtschule einen besonderen Platz in der Schulkultur, denn hier wird auf interessante und kurzweilige Art Unterricht für den Zuschauer transparent und öffentlich gemacht.
Unseren jungen Akteuren wird so ein Forum geboten, auf der Bühne Talent, Erlerntes und in der Gruppe Erarbeitetes zu präsentieren.
Zum ersten Mal  ist in diesem Rahmen auch der Literaturkurs des 12 Jahrgangs mit einem Stück zu sehen.
In diesem Schuljahr lautet der gemeinsame Arbeitstitel aller Kurse: „...von der Rolle…“.
Dieser Arbeitstitel ist bewusst sehr offen für unsere Spielerinnen und Spieler gehalten worden. „Rolle“ bezeichnet grundsätzlich die Figur eines (Theater) – Stücks, die der Spieler dar-zustellen hat.
Während im Profitheater zwischen Haupt- und Nebenrolle unterschieden wird, versuchen wir im Darstellen-und Gestalten-Unterricht hingegen unsere,  mit den Schülern gemeinsam erarbeiteten Stücke so zu gestalten, dass alle Akteure gleichwertig auf der Bühne spielen können.
Die „Rolle“ ist aber auch die „soziale Rolle“, also eine Position, in der sich ein Mensch befindet. Jugendliche leben in einem sozialen System, zeigen bestimmte Handlungsmuster und Verhaltensweisen. Es werden Erwartungen an sie gestellt. Sie richten sich nach den Spiel- und Handlungsfreiräumen, die ihnen in ihrer Rolle offenstehen. So kann es passieren, dass man zeitweise eben auch „von der Rolle“ ist – also auch neben sich stehen kann.
Unsere Spielideen formulieren wir aus diesen Positionen und gestalten so einen facettenreichen Präsentationsabend, der auch einen Einblick in das Leben und die Gedankenwelt Kinder und Jugendlicher einer modernen multikulturellen Gesellschaft bieten soll.

6. Jahrgang:
Rolling in the deep
Einen kurzen Einblick in die Rolle der Gefühle gibt der sechste Jahrgang, indem er sich mittels der Körper- und Musiksprache rhythmisch mit ihnen auseinandersetzt.

7. Jahrgang
Wer bin ich?
Unser Leben ist durch eine Vielzahl von Beziehungen und durch unser Handeln in verschiedenen Gruppen geprägt. Eine einzige Person gehört gleichzeitig mehreren Gruppen an. Das sind bei Kindern und Jugendlichen insbesondere Familie, Freundeskreis, Klassenkameraden oder ein Sportverein. Es fragt sich nun, ob unser Verhalten Ausdruck eines unverfälschten Seins ist oder aber auch die Folge eines Rollenspiels.

8. Jahrgang
Dear Diary – liebes Tagebuch
Der 8. Jahrgang erzählt seine Erlebnisse und Sehnsüchte einem Tagebuch.  Dabei spielen die Jugendlichen auch mit den Geschlechterrollen: Mädchen und Junge. Wie würde es sich anfühlen, wenn man für einen Tag ein anderes Geschlecht hätte und was benötigt man heutzutage unbedingt, um dieser Rolle gerecht zu werden?

9. Jahrgang
Daily Soap
Vergnüglich und durchaus reflektierend setzen sich die Schülerinnen und Schüler des 9.Jg. mit  verschiedenen Facetten alltäglicher Rollen auseinander. Durch Übertreibung, Verzerrung, Ironie werden stereotype Rollen entwickelt und in Form einer Daily Soap präsentiert.

10. Jahrgang
Hallo mein Schatz, ich liebe dich…
… oder welche Rollenbilder uns die Popkultur zu verkaufen weiß. Unter Zuhilfenahme von Liedzitaten, Kontaktanzeigen und Werbeblöcken untersucht der 10. Jahrgang die klassischen Rollenbilder der medialen Welt.
12. Jahrgang – Literaturkurs
Ganz normaler Wahnsinn - Identitätsfacetten
Gerade Jugendliche, die sich an der Schwelle zum Erwachsenwerden befinden, sind häufig verschiedensten Rollenerwartungen ausgesetzt. Meist sind es Rollenzuweisungen, durch welche sich unter den Jugendlichen selbst starke Gegensätze aufzeigen lassen. Diese Thematik wird der Literaturkurs des 12. Jahrgangs aufgreifen, um die Zuschauer mit einem Ausschnitt ihrer eigenen Lebenswelt zu konfrontieren.
Folgende Themenbereiche werden sich somit in einzelnen Szenen wiederfinden:
• Die Suche nach einem Ausbildungsplatz und die damit verbundene Über – bzw. Unterbewertung der Potenziale durch einen (nicht-)ausländisch klingenden Namen.
• Erwartungen an Verhaltensweisen der Jugendlichen untereinander, vor allem in Sachen Liebe.
• Erwartungen der Eltern, besonders steht hier der Berufswunsch im Mittelpunkt.
• Der Schüler inmitten von Klausuren, Hausaufgaben, Erwartungen durch Lehrer, Nebenjob und eigenen Freizeitansprüchen.

Vor dem Auftritt waren wir alle bereits schon geschminkt und haben aufgeregt auf unseren Auftritt gewartet. Wir Mädchen hatten uns einen Bart angemalt und die Jungs hatten sich Lidschatten und Lidstriche auf das Gesicht gemalt, weil wir in unserer Rolle das Geschlecht wechseln mussten, die Mädchen spielten eine Jungenrolle und die Jungs eine Mädchenrolle. Als es so weit war und die Tür für uns aufging, war ich sehr aufgeregt. Ich hatte Angst, dass ich vor so einem großen Publikum meinen Text vergesse oder nicht deutlich spreche. Als ich dann dran war, war ich froh, dass ich nichts vergessen habe und deutlich gesprochen habe. Zum Schluss kam unser Tanz zu der Musik „Black and Gold". Diesen Auftritt fand ich persönlich am schönsten. Mit einer Pose und einem Lächeln im Gesicht endete auch schon unser Stück. Wir haben einen Riesen-Applaus bekommen und waren alle so stolz auf uns! Die Teilnahme an der Schaubühne 2015 hat großen Spaß gemacht, am liebsten würden wir noch einmal auftreten.

 Aleyna Salis

Die Schaubühne 2015 fand am 26. März zum Thema VON DER ROLLE ...in der Aula der Joseph-Beuys-Gesamtschule statt. Der DG-Kurs des 8. Jahrgangs unter der Leitung von Frau Spoo und Frau Haas erbrachte dort eine sehr gute Leistung. In den Vorbereitungen zu den Stück mit dem Titel DEAR DIARY – LIEBES TAGEBUCH konnten die Schülerinnen und Schüler ihre vielen Ideen einbringen und verwirklichen. Sie sprachen über ihre Helden und Vorbilder. Außerdem dachten sie darüber nach, wie es sein würde, einen Tag im Körper des anderen Geschlechts zu stecken. Viele Ideen und Interpretationen aus den Vorbereitungsstunden wurden bei der Aufführung von den Schülerinnen und Schülern des 8. Jahrgangs mit großem Erfolg dargestellt. Das Publikum war begeistert und belohnte dies mit viel Applaus.

Therese Bolduan

Anfangs war der Kurs sehr nervös und aufgeregt - bis es dann auf die Bühne ging.

 Im Vorfeld hatten sich alle geschminkt, da alle Darsteller in eine andere Geschlechterrolle schlüpfen mussten und diese darstellten. Mädchen spielten also Jungen und umgekehrt. Tagebucheinträge stellten sie ebenso mutig dar wie auch ihre erfundenen Werbespots zu verschiedenen Themen. Mit der Hilfe von Ivana Kisic tanzten sie zum Abschied ihres Stückes auf das Lied "Black and Gold" von Sam Sparro und übermittelten mit ihrer Begeisterung und Präsens einen positiven Eindruck bei dem sehr begeisterten Publikum. Sie waren sehr stolz, dass sie großen Applaus bekommen hatten, gingen mit einem Lächeln nach Hause und erzählten ihren Mitschülerinnen und Mitschülern, wie schön die Atmosphäre an diesem Abend war.

 Manuel, Georgios, Samir….

Schaubühne 2014

"Liebe gegen den Strom"

Schauspielaufführung an der Joseph-Beuys-Gesamtschule Düsseldorf.

Am 10.04.2014 fand in der Joseph-Beuys-Gesamtschule die Schaubühne zum Thema „Schwarm“ statt. Dabei präsentierte der  8. Jahrgang sein Stück „Gegen den Strom“. In diesem geht es um zwei Gangs, die sich nicht leiden können. Zwei Mitglieder aus den feindlichen Lagern verlieben sich ineinander. Dadurch entsteht ein Streit zwischen ihren Gruppen. Die zwei Verliebten ergreifen die Initiative und starten eine Versöhnung.

Die Darstellerinnen und Darsteller üben für solche Präsentationen ein Jahr lang. Sie üben in kleinen Gruppen und fassen ihre Ideen im ganzen Kurs zusammen. Joseph Beuys hätte bestimmt seine Freude daran gehabt.

Autorinnen und Autoren des Artikels: Lisa, Irina, Alex, Sopha, Jacqueline, Sara, Darleen 

(8. Jahrgang)

Der Darstellen- und Gestaltenkurs des 7. Jahrgangs unter der Leitung von Frau Spoo und Frau Haas gestaltete eine Präsentation zum Thema „Stadtschwärmereien“. Die Kinder verkörperten das Schwarmverhalten, sowohl in als auch unter der Stadt. Die Schülerinnen und Schüler haben in ihrem Stück Ordnungsprinzipien, Gemütszustände, eine internationale Begrüßung und einen Tanz zum Lied „Happy“ von Pharrell Williams eingebaut.

Eine Szene aus der U-Bahn wurde nachgespielt und ein Teil aus dem Sommerprojekt 2013 „Le sacre du printemps“ von Strawinsky dargestellt. Den Darstellern hat es viel Spaß gemacht und die Zuschauer waren begeistert von dieser Aufführung. Es gab viel Applaus.

(Therese Bolduan, Klasse 7.4)

 

Mit großer Spannung erwartet: Schaubühne 2014 am Donnerstag, den 10. April 2014 in der Aula der JBG

Am 10. April 2014 um 19.00 Uhr findet traditionsgemäß in der Aula der Joseph-Beuys-Gesamtschule die Schaubühne statt.

Die Schaubühne ist eine Veranstaltung, die von allen Mitwirkenden mit großer Spannung erwartet wird, denn hier wird Eltern, Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und interessierten Gästen Gelegenheit geboten, die in diesem Schuljahr erarbeiteten Stücke der Kurse des Faches Darstellen und Gestalten zu erleben.
Die Schaubühne hat an der Joseph-Beuys- Gesamtschule einen besonderen Platz in der Schulkultur, denn hier wird auf interessante und kurzweilige Art Unterricht für den Zuschauer transparent und öffentlich gemacht.
Unseren jungen Akteuren wird so ein Forum geboten, auf der Bühne Talent, Erlerntes und in der Gruppe Erarbeitetes zu präsentieren.

In diesem Schuljahr lautet der gemeinsame Arbeitstitel aller Kurse:
„Schwärme“

Schwarmartige Ansammlungen und Selbstorganisationsbewegungen gibt es offensichtlich überall, angefangen von chemischen und physikalischen Wolkenbildungen verschiedenster Materien über die fantastischen Schwärme in Flora und Fauna, die sozialen und kulturellen Prozesse der Menschen bis hin zu den unendlichen Welten des Mikro- und Makrokosmos.

Hinter urdemokratischen Prinzipien wie dem permanenten Wechsel von Führen und Folgen, der Aufhebung starrer Hierarchien und der ständig offenen  Entscheidung zu Opposition und individueller Freiheit lauert allerdings auch die  Gefahr von Verführung und Manipulation.

Zu dieser spannenden Thematik arbeitet und forscht  in diesem Schulhalbjahr das komplette Darstellen und Gestalten Team der Joseph-Beuys-Gesamtschule in Düsseldorf.
Schülerinnen und Schüler des 6 – 10 Jahrgangs setzen ihre Ideen in szenische Spielsequenzen um.
Dabei werden sie in der Praxis unterstützt durch Künstlerinnen und Künstler.
Diese arbeiten im tänzerischen, bildnerischen und filmischen Bereich. Finanziell gefördert wird dieses Projekt durch die KulturForscher-Stiftung (PwC- Stiftung, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung)  und durch die Stadt Düsseldorf (Jugend, Kultur und Schule).
Die Projektbeschreibungen der einzelnen Jahrgänge lauten:

 

6. Jahrgang: Das verrückte Picknick

Zwei Mädchen erleben große Überraschungen bei einem Picknick. Die Übermacht der Natur schlägt ihnen ein Schnäppchen.

 

7. Jahrgang: Stadtschwärmereien

Ein Schwarm Menschen bewegt sich sowohl ober- als auch unterirdisch durch die Stadt. Be-wegungsstudien kombiniert mit Stadtgeräuschen zeigt der 7. Jahrgang.

 

8. Jahrgang: Gegen den Strom

Zwei Schülergruppen lassen sich bei verschiedenen Gelegenheiten (auf dem Schulhof, im Unterricht, in der Straßenbahn usw.) regelmäßig zu gegenseitigen Provokationen hinreißen. Miteinander reden oder gar gemeinsam etwas unternehmen ist undenkbar. Daher muss eine sich anbahnende Liebesbeziehung zwischen zwei Mitgliedern der verfeindeten Gruppen un-bedingt verheimlicht werden. Aber schon der erste gemeinsame Kinobesuch bleibt nicht un-bemerkt. Ein Tanzbattle soll die Ehre wieder herstellen.

 

9. Jahrgang: Bionik

Der 9. Jahrgang Darstellen und Gestalten beschäftigt sich mit dem Thema Bionik. Die Schüle-rinnen und Schüler forschen zu der Fragestellung: Welchen Nutzen kann das Prinzip der Schwärme für den Menschen und die Technik haben?

Die gewonnenen Erkenntnisse werden in Form von Tanz und Bewegung in eine Inszenierung umgesetzt, die aus drei Teilen besteht.

 

10. Jahrgang: Filmprojekt - Escalator Flashmob

Der Darstellen und Gestalten Kurs des 10. Jahrgangs organisiert einen Flashmob. Werden sich die Schüler und Schülerinnen auf „Wann“, Wo“, „Was“ und „Wie“ einigen können? Und was passiert, wenn sie als Gruppe auftreten? Wird sich der Einzelne, mit seinen eigenen Gedanken und Wünschen denen der Gemeinschaft unterordnen können? Sehen Sie selbst die Dokumentation eines ungewöhnlichen Projektes.

 

"Recht oder billig?"

Die Schaubühne 2013 beschäftigte sich mit den Menschenrechten

Am 21.03.2013 um 19.00 Uhr fand traditionsgemäß in der Aula der Joseph-Beuys-Gesamtschule die Schaubühne statt. Im Fokus der diesjährigen Aufführung stand das Thema "Menschenrechte".

Warum lohnt es sich, in der Schule über Menschenrechte zu reden? Was können wir schon tun, wenn sie irgendwo verletzt werden? – Die Antwort ist einfach: Wir können ganz viel tun, denn Veränderung fängt immer bei uns selber an. Zu oft billigen wir ein Verhalten, das andere herabwürdigt – mit Worten oder Taten. Wir sollten aber nur das billigen, was gerecht ist. Ein Empfinden dafür haben alle, besonders Schüler und Schülerinnen. Im Rahmen des Comenius-Projekts wird an unserer Schule immer wieder auf die Existenz dieser Rechte hingewiesen. Sie zu kennen ist nur der erste Schritt. Es muss aber im zweiten Schritt auch darum gehen, sich einzumischen und zwar da, wo andere ihre Rechte nicht kennen und man muss sich mit der Notlage der Mitmenschen auseinandersetzen, um ihnen zu ihrem Recht zu verhelfen. Das war das Anliegen der Lehrer/-innen des Faches Darstellen und Gestalten in diesem Jahr.

 

In künstlerischer Form verarbeiteten Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6 bis 10 auf der Bühne ihre Erfahrungen zu Ausgrenzung, Diskriminierung und Verletzungen der Privatsphäre. Daneben ging es unter anderem um das Recht auf Eigentum und auf ein selbstbestimmtes Leben - auch mit Behinderung. Die künstlerische Auseinandersetzung mit diesem schwierigen Thema ermöglichte Darstellern wie Zuschauern ein ganz persönliches Erlebnis.

Schaubühne 2012

Das Fach "Darstellen und Gestalten" präsentierte "Starke Gefühle"

Die Schaubühne am 29. März 2012 beschäftigte sich mit „Starken Gefühle“, ein Thema, das von den Jahrgängen 6 bis 10 facettenreich umgesetzt wurde. Die 6.-Klässler unter der Leitung von Frau Haas und Herrn Pokora setzten sich pantomimisch mit dem für die Jungdarsteller greifbarsten Gefühl, dem Lampenfieber auseinander. Die Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs hingegen zeigten einfallsreich inszenierte und für alle greifbare Situationen eines typischen Schultags, von der morgendlichen Fahrt in der überfüllten Straßenbahn über das Schlange Stehen vor dem Kiosk bis zum Elterngespräch. Der 8. Jahrgang, geleitet von Frau Seger und Frau Rotert, zeigte Gefühle bei Begegnungen im Park. Zum Klassentreffen der besonderen Art luden schließlich die 10er ein: Hier schlüpften die Schülerinnen und Schüler in die Rollen von Schulabgängern, die sich nach Jahren wiedersehen und zum Teil gründlich mit ihren Vorurteilen den ehemals bekannten Gesichtern gegenüber aufräumen müssen.