Hier finden Sie die neuesten Berichte aus dem laufenden Schuljahr. Unter AKTIVITÄTEN erfahren Sie mehr über regelmäßig stattfindende Veranstaltungen, Feiern und Projekte der JBG (z.B. Joseph-Beuys-Tag, Schaubühne, Sommerfest, Herbstbasar).

Aktuelle Berichte

Partnerschaft mit den Stadtbüchereien besiegelt

Eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Stadtbüchereien Düsseldorf hat die Joseph-Beuys-Gesamtschule nun auch vertraglich besiegelt. Schulleiterin Regine Brochhagen-Klein und Dr. Norbert Kamp unterzeichneten den Kooperationsvertrag am 19. Juni 2017 in der Zentralbibliothek. Vorgesehen sind verbindliche Klassenbesuche, Recherchetrainings und die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler der Q 1 beim Bibliographieren für ihre Facharbeit.

Zur Zeit nimmt die JBG an der Aktion "SommerLeseClub 2017" teil. Dieses Projekt ist vor allem für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 - 7 interessant: Wer in den Sommerferien mindestens drei Bücher gelesen und in der Stadtbücherei vorgestellt hat, erhält zur Belohnung ein Zertifikat. Dieses kann als außerschulische Leistung auf dem nächsten Halbjahreszeugnis vermerkt werden. Möglich ist die Teilnahme natürlich auch in den Stadtteilbüchereien, z. B. in der Stadtbücherei Wersten.

Tischtennis WM 2017 in Düsseldorf

Unsere Schülerinnen und Schüler waren am Dienstag  und am Donnerstag bei der Weltmeisterschaft in Düsseldorf.
Am Dienstag, den 30.05.2017 haben wir am Tischtennis-Aktionstag für Schulen in der Messe Halle 7  mit  55 Schülerinnen und Schüler  (plus Begleitung ), an einem Fun-Park teilgenommen.  Viele Schülerinnen und Schüler konnten einen Parcour durchlaufen und ein Tischtennis-Sportabzeichen erwerben. Zu Beginn konnten die Schülerinnen und Schüler  die Vorrundenspiele anschauen.  Anschießend gab es einige Werbegeschenke und sind wir  mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurück gefahren.
Am Donnerstag, den 1.06.2017 waren wir eingeladen zu einem „Tag des Rundlaufs“  von Borussia Düsseldorf. Wir waren mit 25 Teilnehmern unterwegs (1 Sporthelfer , 4 Sporthelferanwärter und 18 Schüler der Tischtennis-Gruppe plus Begleitung) Bei dem Rundlauf Wettbewerb können einige Schüler  hochwertige  Werbegeschenke , wie T-Shirt und Anstecker gewinnen. Anschließend konnten wir das Achtelfinale des doppelt mit Timo Boll ansehen. Einige Schüler wären gerne länger geblieben, aber manche aus dem  jetzigen 5. Jahrganges sollten die „Neuen 5er“ begrüßen.
Insgesamt war diese Aktion sehr erfreulich, die Schülerinnen und Schüler konnten den Profis zusehen, selber aktiv werden und unsere Sporthelfer haben einen Eindruck für ihre Aufgaben bei der Begleitung von Schülergruppen und Tischtennis erfahren.

Interessante, spannende Tage in Frankreich

Wir wurden herzlich empfangen am Collège Pierre Mendez in Marcoussis. Nachdem wir eine Stadt im Norden von Paris durchfahren hatten, die so gar nichts mit dem Glamour der so nahen Großstadt zu tun hatte, waren wir doch überrascht, wie schön die Landschaft 25 km südlich von Paris wurde. Wir fanden einen hübschen Ort umgeben von sanften Hügeln und viel Grün vor.
Zur Begrüßung wurde uns ein von den französischen SchülerInnen erstellter recht spaßiger Film vorgeführt. Eine kleine Erfrischung und schon ging es ab in die Familien. Dort hieß es nun, sich mit den etwas anderen Lebensgewohnheiten zu arrangieren und vor allem die Gastgeber und ihre Erwartungen nicht zu enttäuschen.
Die Tage waren gut gefüllt mit Aktivitäten: Am zweiten Tag stand Unterricht am Collège auf dem Programm und eine Stadtrallye in Marcoussis.  Witzig und nicht ganz einfach war der Auftrag ein gekochtes Ei zu beschaffen, was tatsächlich allen Gruppen gelang! Der Bürgermeister führte uns durch das Rathaus und erzählte viel über die vier Partnerstädte Marcoussis in Deutschland, Tschechien, Schottland und Burkina Faso.
Am dritten Tag ging es durch den immer wieder für Gesprächsstoff sorgenden zähfließenden und stockenden Verkehr zum Asterix-Park. Soldaten bewachten den Eingang zum Vergnügungspark, was kurz für Irritationen sorgte. Im Park selbst war von  dem Ausnahmezustand nichts zu spüren. Alle genossen diesen Tag in vollen Zügen.
Der vierte Tag blieb Paris vorbehalten. In gewisser Weise war der Besuch dieser Stadt Höhepunkt der Reise. Mit dem Bateau Mouche  ging es die Seine hoch zur Ile de la Cité mit Notre Dame zur linken Seite. Auf dem Rückweg waren besonders imposant das Rathaus, das am nächsten Tag grün angestrahlt wurde, um deutlich zu machen, wie wichtig den Europäern das Pariser Klimaabkommen ist. Auch die Conciergerie und der Louvre sind eindrucksvolle Bauten. Spitzenreiter auf der Beliebtheitsskala aber ist der Eiffelturm. Unter diesem konnten wir dank des schönen Wetters ein Picknick machen. Zum Abschluss unserer ‚Tour‘ fuhren wir die Champs Elysées hinauf und umkreisten den Triumphbogen.
Der Abschied am Freitagmorgen war für viele sehr emotional, denn Beziehungen zu den Correspondants und deren Eltern waren intensiviert worden. So  konnte echte Zuneigung entstehen.

(Silvia Ropertz, Französischlehrerin)

Performance zu lyrischen Texten

Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs zeigten unter Leitung der Lehrerinnen Frau Haas und Frau Spoo eine eindrucksvolle Performance zur Lyrik Paul Celans und Rose Ausländers in der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf.  Der Choreographin und Tänzerin Soo Jin-Heil, die die künstlerische Umsetzung inszenierte, gelang eine atmosphärisch dichte, einfühlsame Darbietung, in der die Schülerinnen und Schüler sowohl tänzerisch als auch musikalisch überzeugten. Das Publikum folgte ganz konzentriert und ergriffen der sehr ästhetischen  Umsetzung einer ernsten Thematik. In den Gedichten Paul Celans und Rose Ausländers geht es um die Erfahrungen von Flucht und Vertreibung unter dem Nationalsozialismus.

Deutsch-Französischer Schüleraustausch an der JBG

Vom 24. bis 27.4.2017 hat uns die Austauschgruppe des Collège Pierre Mendez aus Marcoussis hier in  Düsseldorf besucht. Alle Beteiligten haben sich sehr auf den Besuch gefreut. Diese positive Grundstimmung war während des gesamten Treffens spürbar, sei es nun beim gemeinsamen Unterricht oder bei den einzelnen Programmpunkten.  Am Dienstag gehörten dazu eine Stadtrallye von der Altstadt zum Rheinturm, ein Eindruck von der Stadt von ganz oben ebenso wie ein Empfang im Rathaus durch Bürgermeister Conzen.
https://www2.duesseldorf.de/aktuelles/zu-gast-im-rathaus.html
Mittwochs wurde Köln angesteuert. Der Dom, zweitgrößtes Kirchengebäude Europas und drittgrößtes der Welt, ist mit mehr als 600 Jahren Bauzeit Weltkulturerbe. Die deutsch-französische Führung durch das Schokoladenmuseum war nicht nur wegen der zweisprachigen Präsentation sehr interessant.  Von der Kakaobohne bis zur Schokolade bekam man hier alles erklärt.
Donnerstag hieß es nach zwei Stunden gemeinsamen Unterrichts und einer Partie Minigolf im Süd-park wieder Abschied nehmen. Vorher jedoch fand diese kleine gemeinsame Aktion zu Ehren Joseph Beuys statt: „Waldklima statt Stadtklima“.  Die Bäume sind unter der Betondecke durch ihre Wurzeln miteinander verbunden, das Blätterdach schützt sie vor Stürmen. Joseph Beuys hatte seinerzeit 7000 Eichen zur documenta in Kassel gepflanzt.
 https://vimeo.com/215511011
Unsere Schüler ließen es sich nicht nehmen, ihre Gäste persönlich zum Bahnhof zu bringen. Es war auffällig, wie ‚selbstständig und verantwortungsbewusst‘  sie agieren, so die begleitenden Lehrerinnen. Die Verständigung mittels Sprache funktionierte prima auf Deutsch, Französisch und Englisch.
Wir (Frau Ropertz und die Schüler aus den Jahrgängen 7-10)  freuen uns auf den Gegenbesuch in Marcoussis vom 29.5. bis 2.6.2017!

Vorfreude auf die Schaubühne

Am 4. April um 19.00 Uhr findet traditionsgemäß in der Aula der Joseph-Beuys- Gesamtschule die „Schaubühne“ statt.

Die Schaubühne ist eine Veranstaltung, die von allen Mitwirkenden mit großer Spannung erwartet wird, denn hier wird Eltern, Schülern, Lehrern und besonders Interessierten Gelegenheit geboten, die im laufenden Schuljahr erarbeiteten Stücke der Kurse des Faches Darstellen und Gestalten zu erleben.

Die Schaubühne hat an der Joseph-Beuys-Gesamtschule einen besonderen Platz in der Schulkultur, denn hier wird auf interessante und kurzweilige Art Unterricht für den Zuschauer transparent und öffentlich gemacht.

Unseren jungen Akteuren wird so ein Forum geboten, auf der Bühne Talent, Erlerntes und in der Gruppe Erarbeitetes zu präsentieren. Der gemeinsame Arbeitstitel aller Kurse lautet:

 

„Die Sache mit dem Dings“

 

Was genau ist denn jetzt ein Dings?

Dieser Fragestellung gehen die SchülerInnen der Darstellen und Gestalten-Kurse der sechsten bis zehnten Klassen nach.

In unseren Stücken fokussieren sich unsere Schüler insbesondere auf zwei Herangehensweisen: das „Dings“ als Requisit sowie als Akt der Kommunikation. 

Einerseits kann ein „Dings“ also den Begriff „Requisit“ ersetzen, dieser stammt aus dem Lateinischen und heißt übersetzt „erforderliches Ding“. Wir fragen uns in unseren Auseinandersetzungen mit dem Thema: Wozu ist das Requisit in Bezug auf eine Figur, eine Szene, eine Handlung für die optische und akustische Wirkung notwendig? Und ist ein Ast wirklich immer nur ein Ast? 

Die Dinge um uns herum verschwinden in der Unsichtbarkeit des Alltags. Möglichkeiten des Objekttheaters machen unsere Beziehungen zu den Dingen wieder sichtbar. Dabei muss man sich den Objekten aus einer anderen Perspektive nähern, Objekte müssen gefunden und belebt werden. Der gefundene Ast ist ein Stock, ein Schwert, eine Angel und der Betrachter erkennt ihn auch als solchen.

Andererseits bietet ein „Dings“ die Möglichkeit über zwischenmenschliche Kommunikation künstlerisch nachzudenken, denn Kommunikation zählt zu den Grundlagen des menschlichen Lebens. 

Ohne Kommunikation gäbe es keine Kultur. Ein gutes Gespräch ist bereichernd, schafft Nähe, Verständnis und bringt neue Erkenntnisse. Leider passiert in der Zeit der Digitalisierung oft das Gegenteil. Man verlernt dadurch die Aspekte, die zur Kommunikation gehören, wie verschiedene Ausdrucksweisen, Gesten und Verhaltensweisen.

Im thematischen Zusammenhang nahm der 10. Jahrgang in Zusammenarbeit mit dem ZAKK – Düsseldorf an Workshops zum Thema „kreatives Schreiben“ teil. Die entstandenen Texte wurden weiterbearbeitet, verdichtet und werden collageartig präsentiert. 

 

Wir hoffen auf Ihr zahlreiches Erscheinen und freuen uns auf einen kreativen, kurzweiligen Abend. 

 

Kurze Beschreibung der Szenen und Themenbereiche der einzelnen Jahrgänge:

6. Jahrgang

Der 6. Jahrgang erarbeitet eine Choreografie zu Modest Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“.

 

7. Jahrgang

Wie verhalten wir uns, wenn uns eine Sache völlig fremd oder sogar bedrohlich vorkommt?

Uns fehlen manchmal die Worte, wo sie ein anderes Mal nur so fließen. Bleibt die Frage, ob Erklärungen immer erhellend sind, wenn sie nur wortgewandt genug vorgetragen werden. Der 7. Jahrgang geht Situationen nach, in denen es um Dinge geht, die sich nicht immer dingfest machen lassen.

 

8. Jahrgang 

Was ist es? Was kann es? Egal – alle wollen es haben. Der 8. Jahrgang präsentiert eine kurze Geschichte über ein „Dings“, das heiß begehrt wird. Es spricht sich herum wie ein Lauffeuer und keiner kann mehr die Finger davonlassen. Aber was passiert, wenn alle etwas haben wollen, wovon es aber nicht genug gibt? 

 

9. Jahrgang

„Versteh ich nicht!“ 

Kommunikation zählt zu den Grundlagen des menschlichen Lebens, ohne Kommunikation gäbe es keine Kultur. Ein gutes Gespräch ist bereichernd, schafft Nähe, Verständnis und bringt neue Erkenntnisse. Leider passiert in der Zeit der Digitalisierung oft das Gegenteil. Man verlernt dadurch die Aspekte, die zur Kommunikation gehören, wie verschiedene Ausdrucksweisen, Gesten und Verhaltensweisen.

 

 10. Jahrgang 

„Die Dinge des Lebens“

„Die Dinge des Lebens“ ist ein französischer Film aus dem Jahr 1970. Es handelt sich dabei um eine Adaption des gleichnamigen Romans von Paul Guimard. „Verschönern“, „Geschichten erzählen, ohne zu lügen“, im Französischen „affabuler“: Dieses Motto wählte auch der 10. Jahrgang, der sich mit den „Dingen des Lebens“ auseinandersetzt, die für den Einzelnen wirklich wesentlich sind.

 

Umweltpreis für die JBG

Eine weitere Auszeichnung für die JBG
Am Mittwoch, dem 07.12.2016, fand im weihnachtlich geschmückten Jan-Wellem-Saal des Rathauses die Umweltpreisverleihung 2016 der Landeshauptstadt Düsseldorf statt. Das diesjährige Motto lautete:  

                                                  Mobil mit Stil – umweltfreundlich unterwegs
Neben dem Umweltpreis gab es neun prämierte Aktionen / Projekte. Unsere Schule wurde ausgezeichnet für das seit über 10 Jahren bestehende Engagement im Bereich der Schulung zur umweltfreundlichen Mobilität.
Diese Auszeichnung war verbunden mit einer mit der Unterschrift unseres Oberbürgermeisters Thomas Geisel versehenen gerahmten Urkunde und einem Preisgeld von 1.250,00 Euro.
Der verantwortliche Projektkoordinator Daniel Gawenda, nahm die Auszeichnung aus den Händen unseres Oberbürgermeisters entgegen, anschließend gab es ein Foto mit dem Oberbürgermeister Thomas Geisel, Daniel Gawenda, der Schülerin Ruth (Klasse 07/04) und der Schulleiterin der Joseph-Beuys-Gesamtschule Regine Brochhagen-Klein.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unseren Kooperationspartner: Die Rheinbahn AG, vertreten durch Frau Baumann und Frau Schnelle.
Und jetzt überlegen wir, wie wir das Geld verwenden!

Schülerprojekt mit dem Stadtarchiv

  
In der Joseph-Beuys-Gesamtschule erleben die Schüler einen etwas anderen Unterricht. Sie spielen Stadtarchivar und suchen nach alten Motiven.
Oberstufenschüler der Joseph-Beuys-Gesamtschule haben einen etwas anderes Geschichtsunterricht erlebt: Ausgerüstet mit Kamera und Tablet durften sie historische Orte der Stadt aufspüren, genaue Perspektiven nachempfinden und schließlich ein Foto schießen. Die Ergebnisse sind jetzt online zu bewundern. Auf der Seite des Düsseldorfer Stadtarchivs können sich Interessierte ab sofort die alten und die neuen Fotos im direkten Vergleich ansehen.
Und dafür haben die Schüler sogar ihre Freizeit geopfert: Insgesamt gab es drei Gruppen, die die Orte von ausgesuchten Stadtarchivar-Fotos recherchierten, sich mit der Technik auseinandersetzten und auch die Fotos wie richtige Stadtachivare ins System mit entsprechender Kategorisierung einpflegten. „Wir dachten, wir drücken den Schülern ein Tablet in die Hand, und dann geht’s los“, sagt die stellvertretende Stadtarchivleiterin Julia Lederle-Wintgens bei der Vorstellung des Projekts. Aber die Aufgabe war schwieriger, als anfangs gedacht.
„Manche Straßen waren gar nicht mehr vorhanden, es war nicht einfach, sie wiederzuerkennen“, erinnert sich die Schülerin Seda Chousein. Allein die Auseinandersetzung mit der unbekannten Technik war eine Herausforderung, so die Schülerin. Und auch die Wahl der Perspektive war nicht einfach.

Zum Beispiel ist die historische Abbildung vom Carlsplatz eindeutig aus der Vogelperspektive geschossen worden, auch die Schüler mussten für eine Nachbildung erst die richtige Etage im Parkhaus finden, um das Bild in die Gegenwart zu holen. Hürden dieser Art hätten positive Effekte auf die Teamarbeit gehabt, da ist sich Schülerin Seda sicher.
 „Ich wollte ein Projekt machen, dass nicht abstrakt ist“, erinnert sich der Geschichtslehrer Rafael Leissa. Geschichte könne man wahrnehmen, an sich selbst oder an den Veränderungen der Stadt. Zudem sollte das Projekt eine Art „reinschnuppern“ in die Berufswelt eines Archivars sein.
Teilweise haben die Schüler auch darauf geachtet, die Situationen in einer besonderen Art nachzuspielen: Wie bei den Fotos von der Mühlenstraße: In beiden Varianten fährt ein Bus durchs Bild. Die Gegenwartsfotos werden so selbst zu Momentaufnahmen, die ebenso zum geschichtlichen Abbild der Stadt werden. So wird eins Gegenwartsfoto der Citadellstraße von einer Baustelle dominiert.
Schulleiterin Regine Brochhagen-Klein, Lehrer, Stadtarchivare und Schüler scheinen vom Projekt begeistert zu sein: „Ich finde es interessant, die Welt im Wandel zu sehen, dabei kann man unheimlich viel lernen“, so Schüler Steffen Schürmann. Die Bilder sind auf der Seite des Stadtarchivs unter duesseldorf.de/stadtarchiv unter „damals und heute“ zu finden.

 

nach Annabell Fugmann, gekürzte Fassung aus: NRZ vom 4.11.2016, Nr. 257

Kulturpreis für das Format „Poesiepause“ - Kinder- und Jugend- kulturland NRW 2016 - Preisverleihung am 28.10. im FfT

Am 28. Oktober haben wir, Schülerinnen des WP-Faches „Darstellen und Gestalten“ (10. Jahrgangsstufe), gemeinsam mit unserem Poesiepausen-Team: dem Geschäftsführer des ZAKK, Düsseldorf, Jochen Molck, unserer Schulleiterin, Regine Brochhagen-Klein, sowie Christine Brinkmann, Aylin Celik (ZAKK), Kathrin Lorenz (Düsseldorfer Schauspielhaus) und unseren verantwortlichen Lehrerinnen, Frau Haas und Frau Spoo, den Projektpreis Kinder- und Jugendkulturland NRW aus den Händen der Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Christina Kampmann, in Empfang nehmen dürfen .
Mit dem Preis und dem damit verbundenen Preisgeld von 9000 € werden innovative Projekte in der kulturellen Bildung des Landes NRW geehrt.
Wir sind sehr stolz darauf, Teil eines solchen großartigen Projektes gewesen zu sein.


Trang Nguyen (10.1.), Alla Dierawiyah, Funda Demir (10.2.)

“ Die Zukunft, die wir wollen, muss erfunden werden, sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen.” Zitat: Joseph Beuys

Kunstausstellung "Utopien" der Schüler des 9. - 13. Jahrgangs      im Zentrum für Schulpsychologie

Eine Besichtigung der Ausstellung ist bis zum 31.10.2016 während der Öffnungszeiten von Montags bis Freitags von 8 - 16 Uhr möglich.

Willi-Becker-Allee 10, 40227 Düsseldorf, Telefon 0211/89-95340

Schülerinnen- und Schülerrede im Zentrum für Schulpsychologie der Landeshauptstadt Düsseldorf ( 22. Juni 2016 im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung „Utopien“ )

Sehr geehrter Herr Hintzsche, sehr geehrter Herr Drewes, liebe Frau Brochhagen-Klein,

sehr geehrte Damen und Herren, wir, die Schülerinnen und Schüler der Joseph-Beuys-Gesamtschule, freuen uns, Sie hier im Zentrum für Schulpsychologie begrüßen zu dürfen. Wir haben uns heute hier versammelt, um unsere Kunstwerke des 9., 11., 12. und 13. Jahrgangs zum Thema „Utopie“ zu präsentieren. Joseph Beuys, der Namensgeber unserer Schule, sagte:

“ Die Zukunft, die wir wollen, muss erfunden werden,

sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen.”

Wenn wir Schülerinnen und Schüler der JBG an das Projekt in unserem Kunstunterricht zurück-denken, erinnern wir uns an viele Mühen, Gedanken, Skizzen und vor allem an Gespräche - Gespräche über die Urteilsbildung und unsere Positionierung zum Thema der Utopie. Dabei schlugen wir Schülerinnen und Schüler der unterschiedlichen Jahrgänge verschiedene Richtungen ein, nicht nur die Art der Darstellungen unterschieden sich, sondern auch die persönlich angesprochenen Lebens- und Themenbereiche, in denen die Utopie eingreift, wurden definiert. Beispiele hierfür sind die Darstellung Düsseldorfs in deutlicher, selbstverständlicher multikultureller Vielfalt im Bild „Heimatstadt kunterbunt”. In einem weiteren Themengebiet geht es um Bildung. Diese sollte vollständig kostenfrei sein, auch außerschulische Aktivitäten und dazu sollte es Freizeiteinrichtungen geben. Dort sollte das Erlernen eines Musikinstrumentes möglich sein, das Ausüben einer Sportart wie Tennis, Hallenhockey oder Tanz selbstverständlich sein und professionelle Nachhilfestunden sollten dort, falls notwendig, genommen werden können.

Visionen zur Erhaltung des Weltkulturerbes unter Berücksichtigung der Tiere, der Natur und der Bauwerke entstanden. Über das Geschlechterverhältnis in der Zukunft wurde geredet, spekuliert und festgestellt, dass fixierte Rollen nichtig werden, gleich welcher Kulturzugehörigkeit, wir werden alle mit nackter Haut geboren. Wichtig ist es an einem Strang zu ziehen. Die Erdkugel soll im Weltfriedenstor landen. Jeder Mensch hat seine individuellen Wünsche und Vorstellungen, sowie Wege, die er zur Verwirklichung seiner Utopie entwickelt. Doch sollte dabei immer die Natur und deren Schutz und der Respekt vor den Kulturen eine große Rolle spielen, und dies bei aller Individualität der Herangehensweise unserer Schülerschaft. All dies kann nur durch Aufklärung, Achtsamkeit und Bildung gewährleistet werden. Die Welt soll näher zusammen rücken, wie es auf einem Schülerbild wörtlich verbildlicht wurde.

Wir laden herzlich dazu ein, sich mit unseren Werken auseinanderzusetzen.

(Yasmin-Nada Soleymanzadeh und  Okan Maunaci, ehemaliger 13. Jahrgang)

Eine Besichtigung der Ausstellung ist bis zum 31.10.2016 während der Öffnungszeiten

des Zentrums für Schulpsychologie möglich.

Poesie-Pause im Unterricht

Am 2. September 2015 startete das Projekt „Poesiepause“ an der Joseph-Beuys-Gesamtschule. Schauspieler, Autoren und andere Künstler tragen selbst gewählte Texte in selbst gewählter Form vor. Initiiert wurde das Projekt von Christine Brinkmann (ZAKK, Düsseldorf). Theaterpädagogin Katrin Lorenz vom Düsseldorfer Schauspielhaus unterstützt und begleitet es. Beide stellen die Kontakte zu Schauspielern, Autoren u.a. Wortartisten her, die ihre Texte vor unseren Schülerinnen und Schülern vortragen.


Wissenschaftliche Begleitung

Das Projekt wird von Prof. Dr. Reinhold Knopp (Soziale Kulturwissenschaften, FH Düsseldorf) evaluiert. Dies beinhaltet zum Ende des Projekts eine ca. 30minütige Fragestunde mit Schülerinnen und Schülern unter der Anleitung von Dr. Knopp.


Zeitraum und Umfang des Pilotprojekts

In jeder Schulwoche werden bis zum Ende des ersten Halbjahres zwei Kurse des Fachs „Darstellen und Gestalten“ in den Jahrgängen 7 und 9 besucht. Im Januar werden dann für interessierte Schülerinnen und Schüler zwei zusätzliche Bausteine „Text schreiben“ und „Text performen“, bestehend aus jeweils 4 Unterrichtsstunden, angeboten, die im Schauspielhaus oder im ZAKK durchgeführt werden.


Donnerstags beginnt die Poesiepause um 9.45 Uhr (Aula), dienstags um 10.30 Uhr (Aula).


Alle Schülerinnen und Schüler bekommen ein „Poesiealbum“. In dieses Album notieren sie nach der Lesung für 2 bis 3 Minuten ihre spontanen Eindrücke, Gedanken, Wünsche, Bilder o. Ä. Die Notizen können am Ende des Projekts in den Workshops als Schreibanlässe genutzt werden. Die Alben verbleiben in der Schule. Erste, begeisterte Eindrücke sind dem unten stehenden Zeitungsbericht zu entnehmen!

Engagement für traumatisierte Flüchtlinge

Am 23.4.16 war es nach längerer Planung so weit: Eine Teilgruppe des Kurses Praktische Philosophie im zehnten Jahrgang bei Frau Ropertz nahm an einer Aktion der Menschenrechtsorganisation ‚Amnesty International‘ in der Benrather Fußgängerzone teil. Ziel war es, Unterschriften an den Bundesgesundheitsminister zu sammeln, damit die Krankenkassen die Kosten für eine psycho-soziale Betreuung traumatisierter Flüchtlinge in den psycho-sozialen Zentren übernehmen.

 

Eindrücke von teilnehmenden Schülerinnen und Schülern:

"Als wir in Benrath ankamen, machten wir uns mit unserem Formularbogen auf die Suche nach interessierten Menschen. Bei vielen Leuten waren wir uns einer positiven Reaktion sicher. Andere Leute waren eher abweisend und desinteressiert. Sobald wir merkten, dass jemand interessiert war, erzählten wir viel über dieses Projekt, über Flüchtlinge und ihre psychischen Probleme und über uns selber. Manche fragten uns, welche Muttersprache wir haben. Als sie erfuhren, dass ich Arabisch spreche, waren sie begeistert und fragten mich, ob ich mit den syrischen Flüchtlingen gut reden kann. Unfreundliche Kommentare kamen von jenen, die ein schlechtes Bild von Ausländern haben und somit auch nicht nett über mein Kopftuch und unser Aussehen redeten. (Amira und Sermin)
"Wir waren auf unterschiedliche Reaktionen gefasst. Dennoch war ich erschrocken, dass manche den traumatisierten Flüchtlingen nicht helfen wollten. Ich glaube, viele haben unterschrieben, weil wir als Deutsche angesehen wurden. Es ging um die Sache, aber auch darum, wie wir aussahen. Ein Passant sagte „Ihr helft Ausländern, dabei seid ihr selbst Ausländer und ihr seid schon genug.“ (Alisa, Liri  und Talha)
„Wir haben ganz unterschiedliche Reaktionen erfahren. Manche dachten vielleicht, dass sie betrogen werden sollten. Dennoch würden wir uns noch einmal für ein solches Projekt von Amnesty einsetzen, da es für einen guten Zweck ist und wir damit den Menschen bzw. Flüchtlingen helfen.“ (Oguzhan und Bilal)


Weitere Kommentare finden sich hier https://twinspace.etwinning.net/16124/home auf Englisch. Dort ist alles über unser diesjähriges Projekt ‚Make it a better world - Peace Project‘ mit Partnerschulen in Frankreich und der Türkei zu finden.

Schaubühne - Aufführung 2016

Am 15. März 2016 um 19:00 Uhr fand in der Aula der Joseph-Beuys-Gesamtschule die jährliche „Schaubühne“ zum Thema „Raum“ statt. Der 10. Jahrgang präsentierte unter der Leitung von Frau Haas und Herrn Pokora das Stück „Digitale Nähe – analoge Entfremdung“. Dieses bildete den Schluss der Veranstaltung, der ihnen sehr gut gelang. Die Darsteller beschäftigten sich mit den guten und schlechten Seiten des Internets. Am Ende bedankte sich der 10. Jahrgang beim Publikum und allen Beteiligten, insbesondere bei den Lehrern, die sie seit fünf Jahren im Kurs „Darstellen und Gestalten“ begleitet hatten. Die Verleihung von zwei Pokalen war sehr emotional. Alle freuen sich schon auf die 22. Schaubühne im kommenden Jahr.

Mit dem Rheinbahnspiel auf der Jagd

JBG - "Genussbotschafter" der Sarah Wiener Stiftung

Die JBG ist „Genussbotschafter“-Schule der Sarah Wiener Stiftung

Am 5. November 2915 lud die Joseph-Beuys-Gesamtschule in Zusammenarbeit mit der Sarah-Wiener-Stiftung zur Lehrkräfte-Fortbildung „Genussbotschafter“ ein. Neben Frau Bernitt und Herrn Brinkmann aus unserer Schule nahmen noch 17 weitere „Genussbotschafterinnen und Genuss-botschafter“ von anderen Einrichtungen teil. Einen ganzen Tag wurde unter fachkundiger Anleitung gemeinsam nachhaltig gekocht und sich über die Inhalte der Sarah-Wiener-Stiftung ausgetauscht.

Gesamtschule ist es wichtig, dass unsere Schülerinnen und Schüler sich mit nachhaltigen Speisen auseinander setzen und wissen und verstehen, woher bestimmte Produkte kommen. In Zukunft wollen wir vermehrt Schülerinnen und Schüler zu„Genussbotschaftern“ ausbilden und die Kooperation mit der Sarah-Wiener-Stiftung weiter pflegen.

Lars Brinkmann, Hauswirtschaftslehrer und Leiter der Schülerfirma JB Catering

8. Jahrgang

Schaubühne 2015 am 26.März - Informationen

Die Schaubühne 2015 fand am 26. März zum Thema VON DER ROLLE ...in der Aula der Joseph-Beuys-Gesamtschule statt. Der DG-Kurs des 8. Jahrgangs unter der Leitung von Frau Spoo und Frau Haas erbrachte dort eine sehr gute Leistung. In den Vorbereitungen zu den Stück mit dem Titel DEAR DIARY – LIEBES TAGEBUCH konnten die Schülerinnen und Schüler ihre vielen Ideen einbringen und verwirklichen. Sie sprachen über ihre Helden und Vorbilder. Außerdem dachten sie darüber nach, wie es sein würde, einen Tag im Körper des anderen Geschlechts zu stecken. Viele Ideen und Interpretationen aus den Vorbereitungsstunden wurden bei der Aufführung von den Schülerinnen und Schülern des 8. Jahrgangs mit großem Erfolg dargestellt. Das Publikum war begeistert und belohnte dies mit viel Applaus.

Therese Bolduan

Anfangs war der Kurs sehr nervös und aufgeregt - bis es dann auf die Bühne ging.

 Im Vorfeld hatten sich alle geschminkt, da alle Darsteller in eine andere Geschlechterrolle schlüpfen mussten und diese darstellten. Mädchen spielten also Jungen und umgekehrt. Tagebucheinträge stellten sie ebenso mutig dar wie auch ihre erfundenen Werbespots zu verschiedenen Themen. Mit der Hilfe von Ivana Kisic tanzten sie zum Abschied ihres Stückes auf das Lied "Black and Gold" von Sam Sparro und übermittelten mit ihrer Begeisterung und Präsens einen positiven Eindruck bei dem sehr begeisterten Publikum. Sie waren sehr stolz, dass sie großen Applaus bekommen hatten, gingen mit einem Lächeln nach Hause und erzählten ihren Mitschülerinnen und Mitschülern, wie schön die Atmosphäre an diesem Abend war.

 Manuel, Georgios, Samir….

Vor dem Auftritt waren wir alle bereits schon geschminkt und haben aufgeregt auf unseren Auftritt gewartet. Wir Mädchen hatten uns einen Bart angemalt und die Jungs hatten sich Lidschatten und Lidstriche auf das Gesicht gemalt, weil wir in unserer Rolle das Geschlecht wechseln mussten, die Mädchen spielten eine Jungenrolle und die Jungs eine Mädchenrolle. Als es so weit war und die Tür für uns aufging, war ich sehr aufgeregt. Ich hatte Angst, dass ich vor so einem großen Publikum meinen Text vergesse oder nicht deutlich spreche. Als ich dann dran war, war ich froh, dass ich nichts vergessen habe und deutlich gesprochen habe. Zum Schluss kam unser Tanz zu der Musik „Black and Gold". Diesen Auftritt fand ich persönlich am schönsten. Mit einer Pose und einem Lächeln im Gesicht endete auch schon unser Stück. Wir haben einen Riesen-Applaus bekommen und waren alle so stolz auf uns! Die Teilnahme an der Schaubühne 2015 hat großen Spaß gemacht, am liebsten würden wir noch einmal auftreten.

 Aleyna Salis

9. Jahrgang

6. und 7. Jahrgang

Die Schaubühne hat an der Joseph-Beuys- Gesamtschule einen besonderen Platz in der Schulkultur, denn hier wird auf interessante und kurzweilige Art Unterricht für den Zuschauer transparent und öffentlich gemacht.
Unseren jungen Akteuren wird so ein Forum geboten, auf der Bühne Talent, Erlerntes und in der Gruppe Erarbeitetes zu präsentieren.
Zum ersten Mal  ist in diesem Rahmen auch der Literaturkurs des 12 Jahrgangs mit einem Stück zu sehen.
In diesem Schuljahr lautet der gemeinsame Arbeitstitel aller Kurse: „...von der Rolle…“.
Dieser Arbeitstitel ist bewusst sehr offen für unsere Spielerinnen und Spieler gehalten worden. „Rolle“ bezeichnet grundsätzlich die Figur eines (Theater) – Stücks, die der Spieler dar-zustellen hat.
Während im Profitheater zwischen Haupt- und Nebenrolle unterschieden wird, versuchen wir im Darstellen-und Gestalten-Unterricht hingegen unsere,  mit den Schülern gemeinsam erarbeiteten Stücke so zu gestalten, dass alle Akteure gleichwertig auf der Bühne spielen können.
Die „Rolle“ ist aber auch die „soziale Rolle“, also eine Position, in der sich ein Mensch befindet. Jugendliche leben in einem sozialen System, zeigen bestimmte Handlungsmuster und Verhaltensweisen. Es werden Erwartungen an sie gestellt. Sie richten sich nach den Spiel- und Handlungsfreiräumen, die ihnen in ihrer Rolle offenstehen. So kann es passieren, dass man zeitweise eben auch „von der Rolle“ ist – also auch neben sich stehen kann.
Unsere Spielideen formulieren wir aus diesen Positionen und gestalten so einen facettenreichen Präsentationsabend, der auch einen Einblick in das Leben und die Gedankenwelt Kinder und Jugendlicher einer modernen multikulturellen Gesellschaft bieten soll.

6. Jahrgang:
Rolling in the deep
Einen kurzen Einblick in die Rolle der Gefühle gibt der sechste Jahrgang, indem er sich mittels der Körper- und Musiksprache rhythmisch mit ihnen auseinandersetzt.

7. Jahrgang
Wer bin ich?
Unser Leben ist durch eine Vielzahl von Beziehungen und durch unser Handeln in verschiedenen Gruppen geprägt. Eine einzige Person gehört gleichzeitig mehreren Gruppen an. Das sind bei Kindern und Jugendlichen insbesondere Familie, Freundeskreis, Klassenkameraden oder ein Sportverein. Es fragt sich nun, ob unser Verhalten Ausdruck eines unverfälschten Seins ist oder aber auch die Folge eines Rollenspiels.

8. Jahrgang
Dear Diary – liebes Tagebuch
Der 8. Jahrgang erzählt seine Erlebnisse und Sehnsüchte einem Tagebuch.  Dabei spielen die Jugendlichen auch mit den Geschlechterrollen: Mädchen und Junge. Wie würde es sich anfühlen, wenn man für einen Tag ein anderes Geschlecht hätte und was benötigt man heutzutage unbedingt, um dieser Rolle gerecht zu werden?

9. Jahrgang
Daily Soap
Vergnüglich und durchaus reflektierend setzen sich die Schülerinnen und Schüler des 9.Jg. mit  verschiedenen Facetten alltäglicher Rollen auseinander. Durch Übertreibung, Verzerrung, Ironie werden stereotype Rollen entwickelt und in Form einer Daily Soap präsentiert.

10. Jahrgang
Hallo mein Schatz, ich liebe dich…
… oder welche Rollenbilder uns die Popkultur zu verkaufen weiß. Unter Zuhilfenahme von Liedzitaten, Kontaktanzeigen und Werbeblöcken untersucht der 10. Jahrgang die klassischen Rollenbilder der medialen Welt.
12. Jahrgang – Literaturkurs
Ganz normaler Wahnsinn - Identitätsfacetten
Gerade Jugendliche, die sich an der Schwelle zum Erwachsenwerden befinden, sind häufig verschiedensten Rollenerwartungen ausgesetzt. Meist sind es Rollenzuweisungen, durch welche sich unter den Jugendlichen selbst starke Gegensätze aufzeigen lassen. Diese Thematik wird der Literaturkurs des 12. Jahrgangs aufgreifen, um die Zuschauer mit einem Ausschnitt ihrer eigenen Lebenswelt zu konfrontieren.
Folgende Themenbereiche werden sich somit in einzelnen Szenen wiederfinden:
• Die Suche nach einem Ausbildungsplatz und die damit verbundene Über – bzw. Unterbewertung der Potenziale durch einen (nicht-)ausländisch klingenden Namen.
• Erwartungen an Verhaltensweisen der Jugendlichen untereinander, vor allem in Sachen Liebe.
• Erwartungen der Eltern, besonders steht hier der Berufswunsch im Mittelpunkt.
• Der Schüler inmitten von Klausuren, Hausaufgaben, Erwartungen durch Lehrer, Nebenjob und eigenen Freizeitansprüchen.

Theaterstück 'r@usgemobbt' an der JBG

Am 26.09.2014 war die Kölner Theaterproduktion "Comic On!" zu Gast in der Düsseldorfer

Joseph-Beuys-Gesamtschule. Im Rahmen einer Offensive zu den Themen Medienkompetenz

und Cybermobbing wurden Auftritte an mehreren Düsseldorfer Schulen realisiert. Die Bürger-

stiftung Düsseldorf  finanzierte diese Aufführungen.

Mit "r@ausgemobbt.de" wurde ein Stück präsentiert, welches die missbräuchliche Nutzung

von Smartphones und Computern bei Jugendlichen aufgreift. In einem moderierten Nachgespräch wurde die Thematik mit Schülern und Schülerinnen des 6. und 7. Jahrgangs diskutiert und inhaltlich vertieft.

Auftritt im Lions Club Düsseldorf-Hofgarten

- Sponsoring für Ross Omosefe

23. Juni 2014. Auftritt zur Amtsübergabe im Lions Club Düsseldorf-Hofgarten Sponsoring für Ross Omosefe

Bei der Suche nach einem Sponsor für den überaus talentierten Ross Omosefe (Klasse Fr. Mucha/H. Nouraei) zeigte der Lions Club Düsseldorf-Hofgarten großes Interesse. Dr. Klaus Werther (Activity-Beaufragter des Lions Clubs) besuchte im Herbst 2013 die Joseph-Beuys-Gesamtschule für ein persönliches Gespräch mit Schulleiterin Frau Brochhagen-Klein und Musiklehrerin Frau Haas. Ross Omosefe konnte Herrn Dr. Werther sofort von seinem überdurchschnittlichen Talent überzeugen. So übernahm der Lions-Club ab Dezember 2013 die nicht unerheblichen Kosten für qualifizierten Schlagzeugunterricht und eine Grundausstattung (Noten, unterschiedliche Schlagzeugsticks und Besen) für Ross. Am 23. Juni 2014 dankte Ross Omosefe dem Lions-Club für sein Engagement, indem er mit Unterstützung einiger Bläserschülerinnen und -schülern einen Querschnitt seines Könnens auf einer Veranstaltung des Lions-Club zeigte. Die Schülerinnen und Schüler spielten mit Begeisterung vor einem ausgesprochen freundlichen und zugewandten Publikum und genossen die ihnen entgegengebrachte Wertschätzung und Aufmerksamkeit. Nach dem Auftritt wartete zur großen Freude der Schülerinnen und Schüler noch eine kulinarische Überraschung, bevor sie glücklich und zufrieden mit dem Taxi nach Hause gebracht wurden. Alle haben die kultivierte Atmosphäre des Abends genossen. Der Lions-Club Düsseldorf-Hofgarten wird die Kosten für Ross‘ Schlagzeugunterricht für weitere sechs Monate übernehmen. Vielen Dank!

Am 12. Juni 2014 luden die Bläserklassen 5.4, 6.4 und 7.4 ein zum Konzert der Bläserklassen

T-Raum – Präsentation unserer Schülerarbeiten in der Jugendkunstschule Lernort Studio

T-Raum – Präsentation unserer Schülerarbeiten in der Jugendkunstschule Lernort Studio auf der Aachener Straße in Düsseldorf.
Seit diesem Schuljahr gibt es eine Kooperation der Joseph-Beuys-Gesamtschule mit der Jugendkunstschule Lernort Studio, Aachener Straße 39.
Im ersten Halbjahr besuchten Schülerinnen und Schüler der Kunstkurse des 12. Jahrgangs und im zweiten Halbjahr Schülerinnen und Schüler der Kunstkurse des 11. Jahrgangs gewählte Gestaltungskurse des Lernort Studios.
So konnten unsere jungen Künstlerinnen und Künstler in den Bereichen Fotografie, Textil Design, Film /Video, Druck und Schmuck intensiv in kleinen Gruppen unter Anleitung professioneller Künstler in gut ausgestatteten Werkstätten und Ateliers arbeiten.
Die so entstandenen Arbeiten wurden unter dem Arbeitstitel „T Raum“ zu einem Gestaltungswettbewerb eingereicht und am 24. Juni 2014 unter großer Anteilnahme der Öffentlichkeit präsentiert. Unter anderen saß Frau Professorin Anja Wiese von der FH Braunschweig in der Jury.
Ausgewählt für die aktuelle Ausstellung wurden fünf Arbeiten von Schülerinnen und Schülern des 12. Jahrgangs und elf Arbeiten aus dem 11. Jahrgang.
Die Videoarbeit von Moumen Hany, Raste Ismael, Safije Özdemir, Imad Messoudi, Christopher Petzinna und Marco Scigliuzzo wurde mit einem Sachpreis ausgezeichnet, ebenso gewann Marcel Kiehl (11. Jahrgang) mit seiner Arbeit im Bereich Foto einen Preis.
Auf der Homepage des Lernorts kann man sich zurzeit eine Auswahl der eingereichten Arbeiten ansehen.

JBG - Schülerinnen engagieren sich für Afrika

Quelle: Rheinische Post  (02.07.2014)



Gemeinsam stark – Klasse 6.3 besucht die Special Olympics

Wie es ist, Teil einer inklusiven Gemeinschaft zu sein, konnten jetzt die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6.3 erfahren. Gemeinsam mit Frau Müller-Spandick und Frau Dick besuchten sie die Special Olympics Düsseldorf (Nationale Spiele für Menschen mit geistiger Behinderung) im Arena Sportpark. Neben den Wettbewerben in 18 Disziplinen gab es auch wettbewerbsfreie Angebote, bei denen die Schülerinnen und Schüler – ausgestattet mit einer Laufkarte – teilnehmen konnten. Spannung, Vielfalt und Emotionen waren garantiert: Die Kinder konnten sich in Fußball, Basketball, Tischtennis oder Kicker probieren und so Beweglichkeit, Ausdauer, Koordination und Teamfähigkeit beweisen. Daneben gab es aufregende Parcours, in denen Mut und Geschicklichkeit gefragt waren. So fuhren die Jungen und Mädchen auf Rollbrettern auf dem Bauch und bewegten sich mit Hilfe ihrer Hände fort. Eine andere Station förderte die Wahrnehmungsfähigkeit, indem sich die Kinder mit verbundenen Augen und barfuß auf verschiedenen Untergründen bewegten und diese errieten. Weitere Highlights waren das „Spinnennetz“ und das Fußball-Stapeln. Bei allen Disziplinen kam es zu spielerischen Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung. So konnten Unsicherheiten schnell abgebaut werden. Dies zeigte auch die Siegerehrung am Ende, bei der alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Urkunden, Schärpen und Applaus für ihre sportliche Leistung erhielten und gemeinsam feierten.

Fächerbasar 2014

Der diesjährige Fächerbasar für Schülerinnen und Schüler, die sich für den Besuch der Oberstufe an der JBG anmelden wollen, fand regen Zulauf. Unterstützt von Schülerinnen und Schülern des 12.  und 13. Jahrgangs stellten die Fachlehrerinnen und -lehrer das Fächerangebot  vor. Für naturwissenschaftlich interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler  wird neben Biologie und Informatik jetzt auch das Fach Chemie angeboten. 

Kooperationsvertrag mit Schloss Moyland

Am 17.10.2013 besuchte uns Frau Nina Schulze, Leiterin der Kunstvermittlung des Museums Schloss Moyland.

Im Gepäck hatte sie den Kooperationsvertrag zwischen unserer Schule und Schloss Moyland, der besagt, dass das Museum an einer weiteren Zusammenarbeit mit uns bzw. unseren Schülerinnen und Schülern interessiert ist.

Unsere 11. Jahrgangsstufe kann somit jährlich, am Geburtstag des Künstlers, eine interaktive Führung zum Thema Spurensuche: Joseph Beuys in Anspruch nehmen. Für unseren Besuch aktiviert das Museum Moyland all seine Ressourcen, d.h. drei bis vier Schülergruppen können gleichzeitig starten und auch an unterschiedlichen Schwerpunkten der  Sammlung arbeiten.

Zusätzlich unterstützt uns die Abteilung Kunstvermittlung in didaktischen Fragen.

Die künstlerischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genießen den spontanen und interessierten Umgang unserer Schülerinnen und Schülern mit dem Werk unseres Namenspatrons.

Frau Schulze zeigte sich in einem Gespräch mit unserer Schulleiterin, Frau Brochhagen-Klein, und unserer Kollegin, und Frau Spoo, sehr interessiert an unserer Schulorganisation und unserem Schulprogramm.

Gemeinsam wurden Ideen für zukünftige Projekte angedacht:

• You-Tube – Kanal mit O-Tonaufnahmen

• Schulführungen durch Kinder am Beispiel „Hase“.

 

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

 

Scienceday war ein voller Erfolg

Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs nahmen während der Projektwoche sehr motiviert an einem eintägigen Workshop im Rahmen der MINT-Projekte teil. Die Arbeit mit den Professoren und Studierenden der FH Düsseldorf regte die Schülerinnen und Schüler zum naturwissenschaftlichen Arbeiten an, das Experimentieren machte allen viel Spaß. Eine Woche zuvor gab es in der Aula eine informative Präsentation für die  Jahrgänge 6-8, die von der IHK und dem Schulministerium organisiert wurde.

Schüler des 8. Jahrgangs untersuchen die Raumluft.

Links: unverändertes Zweicentstück (Kupfer)

Mitte: verzinktes Zweicentstück

Rechts: oberer Bereich Bronze, unten Zink


Joseph Beuys ist zurück

Rückkehr des Bildes wurde gebührend gefeiert

„Joseph Beuys kommt zurück“, so lautete das Motto der Feier, die am Freitag, den 12.7.2013 in der Joseph-Beuys-Gesamtschule stattfand. Ein zunächst missverständlicher, aber dennoch genau zutreffender Titel für eine Veranstaltung, bei der natürlich nicht Beuys selbst, sondern ein Bild des bereits 1986 verstorbenen Künstlers zurück ins Schulgebäude kam.

Zur Namensgebung der Schule vor etwa zwölf Jahren hatte Eva Beuys der Schule ein Exemplar des Bildes „Die Revolution sind wir“ geschenkt. Das Bild, eine Phototypie, die eine Auflage von etwa 180 Stück hat, zeigt Joseph Beuys in Lebensgröße, wie er mit festem Schritt auf den Betrachter zugeht. Dieses vom Düsseldorfer Fotograf Charles Wilp geschaffene Werk bietet zweierlei: Zum einen ein Abbild des Künstlers, das Schülerinnen und Schülern und allen, die in der JBG ein- und ausgehen, die Person näher bringt und dem Namen Beuys ein Gesicht verleiht. Zum anderen ist es der Titel des Bildes und die Haltung des im Foto festgehaltenen Künstlers. „Die Revolution sind wir“ ist Aufruf und Programm, das vermittelt werden soll. Unsere Welt mitzugestalten und zu verändern, verlangt engagiertes Handeln und Mitdenken. Dieser gedankliche Ansatz ist im Schulprogramm der Joseph-Beuys-Gesamtschule fest verankert. Und so ergibt sich eine Verbindung zwischen der Bildaussage und den an vielen Stellen der Schule zu findenden Postkarten mit dem Beuys-Zitat: „Wer nicht denken will, fliegt raus“.

 

Das Bild, das nun seinen Weg in die Schule zurückfand, war vor längerer Zeit abgehängt und in einem Depot der Stadt eingelagert worden. Grund für diesen Schritt war die Tatsache, dass das Bild durch Lichteinfall immer stärker verblich und die Konturen des Fotos mehr und mehr verloren gingen. Die anfängliche Idee, das Foto zu restaurieren, erwies sich als nicht durchführbar. Und so kam es in Absprache mit der Ehefrau des Künstlers dazu, dass eine Reproduktion des Bildes angefertigt wurde, die den räumlichen und klimatischen Bedingungen einer Schule gewachsen ist. Unter beratender Mithilfe von Jessica Morhard vom Restaurierungszentrum der Stadt Düsseldorf wurde das Original durch die Firma Grieger GmbH+Co.KG in Düsseldorf gescannt und in der Originalgröße gedruckt. Das von Grieger verwandte Diasec-Verfahren, bei dem das Foto hinter Acrylglas versiegelt wird, schützt das Bild nicht nur vor Umwelteinflüssen, sondern bietet mit dem Acrylglas gleichzeitig auch UV-Blocker, die das Ausbleichen verzögern, wenn das Bild direktem Lichteinfall ausgesetzt ist.

 

Dass diese Maßnahmen ihren Preis haben, versteht sich von selbst. Und so ergab sich bei den Überlegungen zur Reproduktion schon bald die Frage, wie eine Schule die Kosten dafür aufbringen soll. Zum Glück wurden recht schnell Sponsoren gefunden, die es mit ihrem finanziellen Beitrag ermöglichten, dass das Bild nun wieder im Eingangsbereich der Schule hängt. Zu danken ist Udo van Meeteren, der Provinzial Versicherung A.G. sowie der Familie Tewes / Becker-Tewes. Dass sich die JBG der Kunst in ihren unterschiedlichsten Ausprägungen gegenüber verantwortlich fühlt, wurde im Verlauf der Feier zur Rückkehr des Beuys-Bildes deutlich.

In einer Hip-Hop Tanz-Performance durch Mohamed El Masry El Bahrawi aus der Jahrgangsstufe 12 konnten Verbindungen zum Titel des Bildes „Die Revolution sind wir“ gesehen werden. Dieser Tanz, wie auch ein weiterer Beitrag von Schülerinnen und Schülern des Faches Darstellen und Gestalten aus der Jahrgangsstufe 10, fand auf den Treppen des Eingangsbereiches statt und gab der Veranstaltung ihren besonderen Reiz.

Die unter Leitung der Kunstlehrerin Martina Spoo entstandenen Bildcollagen zum Thema „Die Revolution sind wir“ waren ausgelegt und wurden im Anschluss von den Besuchern mit viel Interesse betrachtet. Einer Schülerin der Klasse 9.1, Irma Bih, gelang es mit zwei englischsprachigen Liedern, begleitet von E-Piano und Drums, der Feier einen Rahmen zu geben.

Dass im Verlauf des Programms auch die an der Reproduktion beteiligten Personen, Jessica Morhard vom Restaurierungszentrum der Stadt Düsseldorf und Markus Hoffmann, Mitinhaber der Grieger GmbH+Co.KG, zu Wort kamen und ihre Arbeit im Bereich Restaurierung und professionelle Bildtechnik erläuterten, unterstrich den Bezug zwischen dem Original und der nun ebenfalls zu betrachtenden Reproduktion des Werkes.

 

Während die Reproduktion nun in der JBG hängt, gilt es in weiteren Schritten zu klären, wie mit dem Original verfahren wird. Eine Reinigung und eine behutsame Wiedereinrahmung durch Fotorestauratoren steht als erstes an. Der Verbleib des Originals, das nur in einem abgedunkelten Raum und unter besonderen Temperaturen erhalten werden kann, ist letztlich noch nicht geklärt.

Die in der Veranstaltung vollzogene Verbindung von Kunst, Kultur, Information sowie die Anstöße zum Mit- und Weiterdenken hätten wahrscheinlich auch Joseph Beuys zugesagt.