Aktuelle Berichte

Hier finden Sie die neuesten Berichte aus dem laufenden Schuljahr. Unter AKTIVITÄTEN erfahren Sie mehr über regelmäßig stattfindende Veranstaltungen, Feiern und Projekte der JBG (z.B. Joseph-Beuys-Tag, Schaubühne, Sommerfest, Herbstbasar).

Ausländische Lehrkräfte an der Joseph-Beuys-Gesamtschule

Kolleginnen und Kollegen aus der Republik Moldavien, aus Spanien, Brasilien, Chile, Guatemala und Äthiopien waren am Donnerstag, dem 07.11.2019, bei uns zu Gast. Im Rahmen des Programms des PAD hospitierten sie im 5. und im 9. Jahrgang im Fach Deutsch sowie in der Oberstufe im Deutsch Leistungskurs und im Grundkurs Sozialwissenschaften.

Wir erhielten eine überaus positive Rückmeldung.

Selbstverständlich besuchte der Nikolaus am 6. Dezember auch unsere Schule.

Er ließ es sich nicht nehmen auch bei den Mitgliedern der Schulleitung vorbeizuschauen.

 

Bei der diesjährigen Vorrunde zur 52. Internationalen Chemie Olympiade 2020 in Istanbul haben unsere Schülerinnen Rebecca Kordulla (12.Jahrgang) und Victoria Kordulla (13.Jahrgang) die erste Runde erfolgreich absolviert und dafür eine Urkunde erhalten. Das IPN koordiniert eine Vielzahl von naturwissenschaftlichen Wettbewerben für unterschiedliche Fächer, Klassenstufen und und Zielgruppen.

 

Abifeier

2019

Auszug aus der Elternrede der Abiturfeier 2019 am 28.06.2019
gehalten von Simone Lehmann
Pflegschaftsmitglied und Schulkonferenzmitglied

 

Liebe Abiturientinnen, liebe Abiturienten, 

liebe Familien und Freunde, 

 

die heute unseren Abiturientinnen und Abiturienten die Ehre erweisen. 

 

Liebe Frau Brochhagen-Klein, liebes Lehrerkollegium, liebe Damen des Sekretariats, lieber Hausmeister, liebe Vorsitzende der Schulpflegschaft. 

 

Schön, dass Sie alle heute hier sind, um unsere Abiturienten zu feiern. 

 

Bevor ich nun starte - von hier aus die besten Genesungswünsche an unsere liebe Frau Linn, unsere Oberstufenleiterin, die durch einen Schicksalsschlag von heute auf morgen erkrankte und sich, Gott sei Dank, stabil und in der Aufbauphase befindet. 

 


ABITUR

A wie -anstrengend 

B wie -büffeln

I wie -Idee zur richtigen Lösung 

T wie -Tragödien

U wie -ups das kann ich nicht 

R wie -Reise, eine Reise, die heute beendet wird.

 

Abitur, WOW, der höchste Schulabschluss in Deutschland, den habt ihr nun, ihr haltet es gleich schwarz auf weiß in den Händen, den habt ihr realisiert!

 

Nochmal WOW!

Man muss sich das bewusst machen - vor Ihnen stehen gleich junge Menschen die sie vielleicht in 5 Jahren als Anwältin beraten oder ihren Richterspruch fällen oder Lehrer der Nachbarkinder sind oder die Future Pill erforschen oder ihren Hund operieren oder ...

 Ja, das sollten wir uns bewusstmachen, Danke. 

 Unsere Schule ist besonders, sehr besonders. 

 


Eine Direktorin, unsere wertgeschätzte Frau Brochhagen-Klein, mit Ihrem Stab, ihren Stufenleitungen, Stellvertretung, didaktischem Leiter, ob unser super Sekretariat, unser bester Hausmeister, unsere jahrelange Pflegschafts-Vorsitzende und das starke Team des Lehrkräftekollegiums. Diese Menschen tun alles Erdenkliche um jeder Schülerin und jedem Schüler hier das Leben so angenehm wie möglich zu machen. 

 

An dieser Stelle, im Namen aller Eltern und Schüler, von Herzen Danke an alle (ich hoffe ich habe niemanden vergessen).

Eine Gemeinschaft mit Zusammengehörigkeitsgefühl und Respekt den verschiedenen Kulturen gegenüber, hier wird Kultur gelebt und nicht nur theoretisch besprochen. 

Ob es Schulfeste sind oder der Weihnachtsbasar, hier wird genau das umgesetzt! 

Speisen aus allen Ländern werden geboten und die sind alle Jahre wieder - am Ende der Veranstaltung ausverkauft! 

Das Thema Umwelt, Kultur und Pointierung unserer Schule, Schule der Zukunft, wird ebenfalls gefördert und vorangetrieben. 

 

Arbeitskreise - und, und, und - und das alles on Top! 

Schulkleidung in der 5. Klasse, Gemeinschaft. 

 

Ihr habt Euch am letzten Schultag mit dem  Abitur – Motto ‚Alibi nach 13 Jahren U-Haft“‘ verabschiedet. Es war ein sehr gelungener Tag und alle Lehrer waren mit voller Seele dabei und der ein oder andere hatte Sahne im Gesicht oder musste unangenehme Fragen beantworten …und unsere Direktorin war an diesem Tag sehr berührt. 

 

Am Ende war nun alles gar nicht so schlimm, gleich werdet ihr aus eurer 13-jährigen U-Haft in die Freiheit entlassen. 

 

An dieser Stelle möchte ich Joseph Beuys zitieren: 

 ,, Durch Menschen bewegen sich Ideen fort, während sie in Kunstwerken erstarren und schließlich zurückbleiben.‘‘

 Lebt eure Ideen, mit Herz und Kopf, setzt sie um - und vor allem - seid immer dankbar. 

 Dankt euren Familien und all den Menschen die euch bis heute begleitet und unterstützt haben, bis zu eurem Abitur! 

 

Alles Liebe für euch und eine tolle Abiturparty. Die habt ihr euch verdient. 

 Danke für Eure und Ihre Aufmerksamkeit, Danke, dass Sie mir die Ehre erwiesen haben, diese Rede am heutigen Tag halten zu dürfen. Danke! 

 

Schüler der JBG engagieren sich im Umweltschutz

Erfolgreiche Kooperation mit Borussia Düsseldorf – dem Rekordmeister im Tischtennis

 

Auch in diesem Schuljahr wurde die Kooperation mit Borussia Düsseldorf fortgesetzt.

Jede Woche werden unsere Schüler von einem Tischtennistrainer von Borussia und einem Sportlehrer trainiert. Begleitet von Herrn Kleinau, haben wir mit Teilnehmern der Tischtennis AG und einigen talentierten Schülern an den Stadtmeisterschaften teilgenommen. Unsere Schüler erreichten in der Wettkampfklasse (WK) IV den dritten Platz und einen guten vierten Platz in der WK III.Herzlichen Glückwunsch! Dieses Jahr fand der Tischtennis-Pausenkönig (Rundlauftunier) für die fünften Klassen statt. Unterstützt wird diese Aktion von Borussia Düsseldorf, der Sportstadt Düsseldorf, den Stadtwerken und der Sparkasse.

 

Die Gewinner beim Pausenkönig waren:

Yasin Mustafa Bayraktar, Yassin Ouled Cherif, Elizabeth Kreutz, Heidi La (5a)

Kevin Parusel, Nebi Salihi, Lejla Beqiri, Doha Laari (5b)

David Kreutz, Joshua Nnaji, RafaellaStrergio,Asmaa El Bakari (5c)

Julien Taylor Esche, Mohamed Mannad, Jouline Luft, AsiminaTsiakou (5d).

Die Gewinnerinnen und Gewinner werden in das Tischtenniszentrum (AragCenterCourt) eingeladen und spielen dort gegen die anderen Klassensieger der anderen Schulen. Wir drücken unseren Spielern die Daumen! Darüber hinaus haben wir eine schulinterne Fortbildung mit Borussia Düsseldorf in unsere Schule durchgeführt. Sieben Sportlehrer und einige Schüler der Tischtennis-AG konnten unterschiedliche Spielformen und spezielle Ballrotationen erlernen.

 

Ausblick:

Wir versuchen die Kooperation mit Borussia Düsseldorf fortzuführen und hoffen mit Hilfe einer weiteren Bewerbung über die AOK (Fit durch die Schule) Zuschüsse zu erhalten.

In Sommer sind wir eingeladen, an einem Rundlaufgroßturnier (Weltrekordversuch) in der Esprit-Arena teilzunehmen.

 

Jens Kleinau

Auswahl als Berufswahl-Siegel-Schule 2017

Herzlichen Glückwunsch

Frau Deckers und Herr Sochart von der Stiftung PROAusbildung schreiben uns:
Wir gratulieren Ihnen im Namen der Jury ganz herzlich zur Re-Zertifizierung!
Ihre Schule ist für die nächsten drei Jahre mit dem SIEGEL berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule ausgezeichnet.

Auch unsere Schulleiterin Regina Brochhagen-Klein war bei der Projektvorstellung dabei. (5.v.r.)

Tagwerk Afrika

Folgende Schülerinnen und Schüler haben in Zusammenarbeit mit der Provinzial-Versicherung für das Projekt  "Tagwerk Afrika" gearbeitet.

Adrian Nachbar, Dominik Schlundt, Hao La, Leonidas Katsogridakis, Lukas Deutscher, Mohammad Douba, Sophie Le, Rayan Piroddi und Henning Schlößer.

Partnerschaft mit den Stadtbüchereien besiegelt

Eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Stadtbüchereien Düsseldorf hat die Joseph-Beuys-Gesamtschule nun auch vertraglich besiegelt. Schulleiterin Regine Brochhagen-Klein und Dr. Norbert Kamp unterzeichneten den Kooperationsvertrag am 19. Juni 2017 in der Zentralbibliothek. Vorgesehen sind verbindliche Klassenbesuche, Recherchetrainings und die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler der Q 1 beim Bibliographieren für ihre Facharbeit.

Zur Zeit nimmt die JBG an der Aktion "SommerLeseClub 2017" teil. Dieses Projekt ist vor allem für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 - 7 interessant: Wer in den Sommerferien mindestens drei Bücher gelesen und in der Stadtbücherei vorgestellt hat, erhält zur Belohnung ein Zertifikat. Dieses kann als außerschulische Leistung auf dem nächsten Halbjahreszeugnis vermerkt werden. Möglich ist die Teilnahme natürlich auch in den Stadtteilbüchereien, z. B. in der Stadtbücherei Wersten.

Tischtennis WM 2017 in Düsseldorf

Unsere Schülerinnen und Schüler waren am Dienstag  und am Donnerstag bei der Weltmeisterschaft in Düsseldorf.
Am Dienstag, den 30.05.2017 haben wir am Tischtennis-Aktionstag für Schulen in der Messe Halle 7  mit  55 Schülerinnen und Schüler  (plus Begleitung ), an einem Fun-Park teilgenommen.  Viele Schülerinnen und Schüler konnten einen Parcour durchlaufen und ein Tischtennis-Sportabzeichen erwerben. Zu Beginn konnten die Schülerinnen und Schüler  die Vorrundenspiele anschauen.  Anschießend gab es einige Werbegeschenke und sind wir  mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurück gefahren.
Am Donnerstag, den 1.06.2017 waren wir eingeladen zu einem „Tag des Rundlaufs“  von Borussia Düsseldorf. Wir waren mit 25 Teilnehmern unterwegs (1 Sporthelfer , 4 Sporthelferanwärter und 18 Schüler der Tischtennis-Gruppe plus Begleitung) Bei dem Rundlauf Wettbewerb können einige Schüler  hochwertige  Werbegeschenke , wie T-Shirt und Anstecker gewinnen. Anschließend konnten wir das Achtelfinale des doppelt mit Timo Boll ansehen. Einige Schüler wären gerne länger geblieben, aber manche aus dem  jetzigen 5. Jahrganges sollten die „Neuen 5er“ begrüßen.
Insgesamt war diese Aktion sehr erfreulich, die Schülerinnen und Schüler konnten den Profis zusehen, selber aktiv werden und unsere Sporthelfer haben einen Eindruck für ihre Aufgaben bei der Begleitung von Schülergruppen und Tischtennis erfahren.

Einstellungen im Bundesfreiwilligendienst (BFD) mit Flüchtlingsbezug an Schulen

Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BaFzA) hat im Rahmen des BFD ein Sonderprogramm mit zusätzlichem Kontingent aufgelegt. Hierfür wurde die Joseph-Beuys-Gesamtschule mit zwei zu vergebenden Stellen als Einsatzstelle registriert und anerkannt.

Die von den städt. Gremien zur Besetzung freigegebenen Stellen werden auf der Internetseite der Stadt Düsseldorf unter http://www.duesseldorf.de/stellen/freiwilligendienste/bundesfreiwilligendienst/schulen.pdf

veröffentlicht. Gerne kann von Seiten der Schule auch selbst an geeigneter Stelle auf das Angebot hingewiesen werden.

Bewerbungen können sowohl über die Stadt Düsseldorf, Amt 10/6 Hauptamt – Amt für Personal, Organisation und IT, Abteilung Personalwirtschaft und Ausbildung, unter der Mailadresse ausbildung@duesseldorf.de, als auch direkt über die Schulen erfolgen. Die Auswahl geeigneter Bewerber erfolgt eigenverantwortlich durch die Schulen, die in der Gestaltung des Auswahlverfahrens frei sind.

Einstellungsvoraussetzungen

Unabhängig von den Anforderungen der einzelnen Einsatzstellen, muss ein Bewerber mindestens folgende Anforderungen erfüllen:

- Mindestalter bei Einstellung 18 Jahren

- Abschluss der Vollzeitschulpflicht

- Aufenthaltstitel mit Arbeitserlaubnis für die gesamte Dauer des Freiwilligendienstes

Personenkreis

Der Bundesfreiwilligendienst richtet sich ausdrücklich auch an Personen, die älter als 27 Jahre sind.

Arbeitszeit

Die Beschäftigung erfolgt in der Regel in Vollzeit mit 39 Stunden pro Woche. Bei Personen die das 27. Lebensjahr vollendet haben ist auch eine Beschäftigung in Teilzeit mit mehr als 20 Wochenstunden möglich.

Bitte richten Sie ihre Bewerbung an Frau Brochhagen-Klein, Wir freuen uns auf Sie!

Interessante, spannende Tage in Frankreich

Wir wurden herzlich empfangen am Collège Pierre Mendez in Marcoussis. Nachdem wir eine Stadt im Norden von Paris durchfahren hatten, die so gar nichts mit dem Glamour der so nahen Großstadt zu tun hatte, waren wir doch überrascht, wie schön die Landschaft 25 km südlich von Paris wurde. Wir fanden einen hübschen Ort umgeben von sanften Hügeln und viel Grün vor.
Zur Begrüßung wurde uns ein von den französischen SchülerInnen erstellter recht spaßiger Film vorgeführt. Eine kleine Erfrischung und schon ging es ab in die Familien. Dort hieß es nun, sich mit den etwas anderen Lebensgewohnheiten zu arrangieren und vor allem die Gastgeber und ihre Erwartungen nicht zu enttäuschen.
Die Tage waren gut gefüllt mit Aktivitäten: Am zweiten Tag stand Unterricht am Collège auf dem Programm und eine Stadtrallye in Marcoussis.  Witzig und nicht ganz einfach war der Auftrag ein gekochtes Ei zu beschaffen, was tatsächlich allen Gruppen gelang! Der Bürgermeister führte uns durch das Rathaus und erzählte viel über die vier Partnerstädte Marcoussis in Deutschland, Tschechien, Schottland und Burkina Faso.
Am dritten Tag ging es durch den immer wieder für Gesprächsstoff sorgenden zähfließenden und stockenden Verkehr zum Asterix-Park. Soldaten bewachten den Eingang zum Vergnügungspark, was kurz für Irritationen sorgte. Im Park selbst war von  dem Ausnahmezustand nichts zu spüren. Alle genossen diesen Tag in vollen Zügen.
Der vierte Tag blieb Paris vorbehalten. In gewisser Weise war der Besuch dieser Stadt Höhepunkt der Reise. Mit dem Bateau Mouche  ging es die Seine hoch zur Ile de la Cité mit Notre Dame zur linken Seite. Auf dem Rückweg waren besonders imposant das Rathaus, das am nächsten Tag grün angestrahlt wurde, um deutlich zu machen, wie wichtig den Europäern das Pariser Klimaabkommen ist. Auch die Conciergerie und der Louvre sind eindrucksvolle Bauten. Spitzenreiter auf der Beliebtheitsskala aber ist der Eiffelturm. Unter diesem konnten wir dank des schönen Wetters ein Picknick machen. Zum Abschluss unserer ‚Tour‘ fuhren wir die Champs Elysées hinauf und umkreisten den Triumphbogen.
Der Abschied am Freitagmorgen war für viele sehr emotional, denn Beziehungen zu den Correspondants und deren Eltern waren intensiviert worden. So  konnte echte Zuneigung entstehen.

(Silvia Ropertz, Französischlehrerin)

Performance zu lyrischen Texten

Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs zeigten unter Leitung der Lehrerinnen Frau Haas und Frau Spoo eine eindrucksvolle Performance zur Lyrik Paul Celans und Rose Ausländers in der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf.  Der Choreographin und Tänzerin Soo Jin-Heil, die die künstlerische Umsetzung inszenierte, gelang eine atmosphärisch dichte, einfühlsame Darbietung, in der die Schülerinnen und Schüler sowohl tänzerisch als auch musikalisch überzeugten. Das Publikum folgte ganz konzentriert und ergriffen der sehr ästhetischen  Umsetzung einer ernsten Thematik. In den Gedichten Paul Celans und Rose Ausländers geht es um die Erfahrungen von Flucht und Vertreibung unter dem Nationalsozialismus.

Deutsch-Französischer Schüleraustausch an der JBG

Vom 24. bis 27.4.2017 hat uns die Austauschgruppe des Collège Pierre Mendez aus Marcoussis hier in  Düsseldorf besucht. Alle Beteiligten haben sich sehr auf den Besuch gefreut. Diese positive Grundstimmung war während des gesamten Treffens spürbar, sei es nun beim gemeinsamen Unterricht oder bei den einzelnen Programmpunkten.  Am Dienstag gehörten dazu eine Stadtrallye von der Altstadt zum Rheinturm, ein Eindruck von der Stadt von ganz oben ebenso wie ein Empfang im Rathaus durch Bürgermeister Conzen.
https://www2.duesseldorf.de/aktuelles/zu-gast-im-rathaus.html
Mittwochs wurde Köln angesteuert. Der Dom, zweitgrößtes Kirchengebäude Europas und drittgrößtes der Welt, ist mit mehr als 600 Jahren Bauzeit Weltkulturerbe. Die deutsch-französische Führung durch das Schokoladenmuseum war nicht nur wegen der zweisprachigen Präsentation sehr interessant.  Von der Kakaobohne bis zur Schokolade bekam man hier alles erklärt.
Donnerstag hieß es nach zwei Stunden gemeinsamen Unterrichts und einer Partie Minigolf im Süd-park wieder Abschied nehmen. Vorher jedoch fand diese kleine gemeinsame Aktion zu Ehren Joseph Beuys statt: „Waldklima statt Stadtklima“.  Die Bäume sind unter der Betondecke durch ihre Wurzeln miteinander verbunden, das Blätterdach schützt sie vor Stürmen. Joseph Beuys hatte seinerzeit 7000 Eichen zur documenta in Kassel gepflanzt.
 https://vimeo.com/215511011
Unsere Schüler ließen es sich nicht nehmen, ihre Gäste persönlich zum Bahnhof zu bringen. Es war auffällig, wie ‚selbstständig und verantwortungsbewusst‘  sie agieren, so die begleitenden Lehrerinnen. Die Verständigung mittels Sprache funktionierte prima auf Deutsch, Französisch und Englisch.
Wir (Frau Ropertz und die Schüler aus den Jahrgängen 7-10)  freuen uns auf den Gegenbesuch in Marcoussis vom 29.5. bis 2.6.2017!

Umweltpreis für die JBG

Eine weitere Auszeichnung für die JBG
Am Mittwoch, dem 07.12.2016, fand im weihnachtlich geschmückten Jan-Wellem-Saal des Rathauses die Umweltpreisverleihung 2016 der Landeshauptstadt Düsseldorf statt. Das diesjährige Motto lautete:  

                                                  Mobil mit Stil – umweltfreundlich unterwegs
Neben dem Umweltpreis gab es neun prämierte Aktionen / Projekte. Unsere Schule wurde ausgezeichnet für das seit über 10 Jahren bestehende Engagement im Bereich der Schulung zur umweltfreundlichen Mobilität.
Diese Auszeichnung war verbunden mit einer mit der Unterschrift unseres Oberbürgermeisters Thomas Geisel versehenen gerahmten Urkunde und einem Preisgeld von 1.250,00 Euro.
Der verantwortliche Projektkoordinator Daniel Gawenda, nahm die Auszeichnung aus den Händen unseres Oberbürgermeisters entgegen, anschließend gab es ein Foto mit dem Oberbürgermeister Thomas Geisel, Daniel Gawenda, der Schülerin Ruth (Klasse 07/04) und der Schulleiterin der Joseph-Beuys-Gesamtschule Regine Brochhagen-Klein.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unseren Kooperationspartner: Die Rheinbahn AG, vertreten durch Frau Baumann und Frau Schnelle.
Und jetzt überlegen wir, wie wir das Geld verwenden!

Schülerprojekt mit dem Stadtarchiv

  
In der Joseph-Beuys-Gesamtschule erleben die Schüler einen etwas anderen Unterricht. Sie spielen Stadtarchivar und suchen nach alten Motiven.
Oberstufenschüler der Joseph-Beuys-Gesamtschule haben einen etwas anderes Geschichtsunterricht erlebt: Ausgerüstet mit Kamera und Tablet durften sie historische Orte der Stadt aufspüren, genaue Perspektiven nachempfinden und schließlich ein Foto schießen. Die Ergebnisse sind jetzt online zu bewundern. Auf der Seite des Düsseldorfer Stadtarchivs können sich Interessierte ab sofort die alten und die neuen Fotos im direkten Vergleich ansehen.
Und dafür haben die Schüler sogar ihre Freizeit geopfert: Insgesamt gab es drei Gruppen, die die Orte von ausgesuchten Stadtarchivar-Fotos recherchierten, sich mit der Technik auseinandersetzten und auch die Fotos wie richtige Stadtachivare ins System mit entsprechender Kategorisierung einpflegten. „Wir dachten, wir drücken den Schülern ein Tablet in die Hand, und dann geht’s los“, sagt die stellvertretende Stadtarchivleiterin Julia Lederle-Wintgens bei der Vorstellung des Projekts. Aber die Aufgabe war schwieriger, als anfangs gedacht.
„Manche Straßen waren gar nicht mehr vorhanden, es war nicht einfach, sie wiederzuerkennen“, erinnert sich die Schülerin Seda Chousein. Allein die Auseinandersetzung mit der unbekannten Technik war eine Herausforderung, so die Schülerin. Und auch die Wahl der Perspektive war nicht einfach.

Zum Beispiel ist die historische Abbildung vom Carlsplatz eindeutig aus der Vogelperspektive geschossen worden, auch die Schüler mussten für eine Nachbildung erst die richtige Etage im Parkhaus finden, um das Bild in die Gegenwart zu holen. Hürden dieser Art hätten positive Effekte auf die Teamarbeit gehabt, da ist sich Schülerin Seda sicher.
 „Ich wollte ein Projekt machen, dass nicht abstrakt ist“, erinnert sich der Geschichtslehrer Rafael Leissa. Geschichte könne man wahrnehmen, an sich selbst oder an den Veränderungen der Stadt. Zudem sollte das Projekt eine Art „reinschnuppern“ in die Berufswelt eines Archivars sein.
Teilweise haben die Schüler auch darauf geachtet, die Situationen in einer besonderen Art nachzuspielen: Wie bei den Fotos von der Mühlenstraße: In beiden Varianten fährt ein Bus durchs Bild. Die Gegenwartsfotos werden so selbst zu Momentaufnahmen, die ebenso zum geschichtlichen Abbild der Stadt werden. So wird eins Gegenwartsfoto der Citadellstraße von einer Baustelle dominiert.
Schulleiterin Regine Brochhagen-Klein, Lehrer, Stadtarchivare und Schüler scheinen vom Projekt begeistert zu sein: „Ich finde es interessant, die Welt im Wandel zu sehen, dabei kann man unheimlich viel lernen“, so Schüler Steffen Schürmann. Die Bilder sind auf der Seite des Stadtarchivs unter duesseldorf.de/stadtarchiv unter „damals und heute“ zu finden.

 

nach Annabell Fugmann, gekürzte Fassung aus: NRZ vom 4.11.2016, Nr. 257

Kulturpreis für das Format „Poesiepause“ - Kinder- und Jugend- kulturland NRW 2016 - Preisverleihung am 28.10. im FfT

Am 28. Oktober haben wir, Schülerinnen des WP-Faches „Darstellen und Gestalten“ (10. Jahrgangsstufe), gemeinsam mit unserem Poesiepausen-Team: dem Geschäftsführer des ZAKK, Düsseldorf, Jochen Molck, unserer Schulleiterin, Regine Brochhagen-Klein, sowie Christine Brinkmann, Aylin Celik (ZAKK), Kathrin Lorenz (Düsseldorfer Schauspielhaus) und unseren verantwortlichen Lehrerinnen, Frau Haas und Frau Spoo, den Projektpreis Kinder- und Jugendkulturland NRW aus den Händen der Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Christina Kampmann, in Empfang nehmen dürfen .
Mit dem Preis und dem damit verbundenen Preisgeld von 9000 € werden innovative Projekte in der kulturellen Bildung des Landes NRW geehrt.
Wir sind sehr stolz darauf, Teil eines solchen großartigen Projektes gewesen zu sein.


Trang Nguyen (10.1.), Alla Dierawiyah, Funda Demir (10.2.)

Nischen - kreativ

In der ersten Etage des Hauptgebäudes unserer Schule sind zwei neue Nischengestaltungen zu bewundern. Fast ein ganzes Schuljahr arbeiteten Schülerinnen und Schüler der Klasse 9.1 intensiv zu dem Thema „Phantastische Welten: Traum und Alptraum“.
Inspirieren ließen sie sich dabei auch bei einem Museumsbesuch im Max-Ernst-Museum in Brühl. Hier wurden die Werke des amerikanischen Künstlers, Autors und Regisseurs Tim Burton ausgestellt. Angeleitet wurde dieses Projekt von den Neusser Künstlerinnen Michaela Masuhr und Gudrun Schuster, die über "Künstler an Schulen" (Kulturamt) bereits im vierten Jahr in unserer Schule tätig sind. Begleitende Kunstlehrerin ist Frau Martina Spoo. Die Projektmittel stammten zum Teil auch von den "Kulturforschern". Im kommenden Schuljahr wird die Arbeit fortgeführt.

“ Die Zukunft, die wir wollen, muss erfunden werden, sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen.” Zitat: Joseph Beuys

Kunstausstellung "Utopien" der Schüler des 9. - 13. Jahrgangs      im Zentrum für Schulpsychologie

Eine Besichtigung der Ausstellung ist bis zum 31.10.2016 während der Öffnungszeiten von Montags bis Freitags von 8 - 16 Uhr möglich.

Willi-Becker-Allee 10, 40227 Düsseldorf, Telefon 0211/89-95340

Schülerinnen- und Schülerrede im Zentrum für Schulpsychologie der Landeshauptstadt Düsseldorf ( 22. Juni 2016 im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung „Utopien“ )

Sehr geehrter Herr Hintzsche, sehr geehrter Herr Drewes, liebe Frau Brochhagen-Klein,

sehr geehrte Damen und Herren, wir, die Schülerinnen und Schüler der Joseph-Beuys-Gesamtschule, freuen uns, Sie hier im Zentrum für Schulpsychologie begrüßen zu dürfen. Wir haben uns heute hier versammelt, um unsere Kunstwerke des 9., 11., 12. und 13. Jahrgangs zum Thema „Utopie“ zu präsentieren. Joseph Beuys, der Namensgeber unserer Schule, sagte:

“ Die Zukunft, die wir wollen, muss erfunden werden,

sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen.”

Wenn wir Schülerinnen und Schüler der JBG an das Projekt in unserem Kunstunterricht zurück-denken, erinnern wir uns an viele Mühen, Gedanken, Skizzen und vor allem an Gespräche - Gespräche über die Urteilsbildung und unsere Positionierung zum Thema der Utopie. Dabei schlugen wir Schülerinnen und Schüler der unterschiedlichen Jahrgänge verschiedene Richtungen ein, nicht nur die Art der Darstellungen unterschieden sich, sondern auch die persönlich angesprochenen Lebens- und Themenbereiche, in denen die Utopie eingreift, wurden definiert. Beispiele hierfür sind die Darstellung Düsseldorfs in deutlicher, selbstverständlicher multikultureller Vielfalt im Bild „Heimatstadt kunterbunt”. In einem weiteren Themengebiet geht es um Bildung. Diese sollte vollständig kostenfrei sein, auch außerschulische Aktivitäten und dazu sollte es Freizeiteinrichtungen geben. Dort sollte das Erlernen eines Musikinstrumentes möglich sein, das Ausüben einer Sportart wie Tennis, Hallenhockey oder Tanz selbstverständlich sein und professionelle Nachhilfestunden sollten dort, falls notwendig, genommen werden können.

Visionen zur Erhaltung des Weltkulturerbes unter Berücksichtigung der Tiere, der Natur und der Bauwerke entstanden. Über das Geschlechterverhältnis in der Zukunft wurde geredet, spekuliert und festgestellt, dass fixierte Rollen nichtig werden, gleich welcher Kulturzugehörigkeit, wir werden alle mit nackter Haut geboren. Wichtig ist es an einem Strang zu ziehen. Die Erdkugel soll im Weltfriedenstor landen. Jeder Mensch hat seine individuellen Wünsche und Vorstellungen, sowie Wege, die er zur Verwirklichung seiner Utopie entwickelt. Doch sollte dabei immer die Natur und deren Schutz und der Respekt vor den Kulturen eine große Rolle spielen, und dies bei aller Individualität der Herangehensweise unserer Schülerschaft. All dies kann nur durch Aufklärung, Achtsamkeit und Bildung gewährleistet werden. Die Welt soll näher zusammen rücken, wie es auf einem Schülerbild wörtlich verbildlicht wurde.

Wir laden herzlich dazu ein, sich mit unseren Werken auseinanderzusetzen.

(Yasmin-Nada Soleymanzadeh und  Okan Maunaci, ehemaliger 13. Jahrgang)

Eine Besichtigung der Ausstellung ist bis zum 31.10.2016 während der Öffnungszeiten

des Zentrums für Schulpsychologie möglich.

Deutsch-Französischer Entdeckungstag 2016

Fahrt zur Bayer AG im Rahmen des Deutsch-Französischen Entdeckungstags 2016

Am 22.Januar, dem deutsch-französischen Tag, gab es schon viele Hinweise in der Schule auf die Bedeutung dieses Tages, an dem vor dreiundfünfzig Jahren der Elysee-Vertrag geschlossen wurde. Nunmehr herrscht Frieden zwischen beiden Ländern. In der Geschichte hatten sie sich oft als erbitterte Feinde bekämpft. Seitdem gibt es viele Austausch- und Begegnungsprogramme, die es sich zum Ziel gesetzt haben, Jugendlichen einen tieferen Einblick in das Partnerland zu ermöglichen.

Über das deutsch-französische Jugendwerk haben Schulen in beiden Ländern die Möglichkeit, Unternehmen kennen zu lernen, die enge Beziehungen zum Partnerland unterhalten. Die BAYER AG ist ein solches Unternehmen.

Schülerinnen und Schüler des 9. und 10. Jahrgangs aus dem Wahlpflichtbereich Französisch haben dort mit Frau Plöger und Frau Ropertz einen interessanten Tag verbracht.

Wir wurden am Anfang von Frau Es-Sayed empfangen. Sie hat uns ausführlich über den Bayer-Konzern berichtet. Der Kaufmann Friedrich Bayer und der Färber Johann Friedrich Westcott gründeten in Wuppertal 1863 die Firma „Friedrich Bayer et comp“. Heute arbeiten mehr als 102.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit für das Unternehmen. Bayer versucht neue Wirkstoffe zu erstellen. Für ein Produkt benötigt man zehn bis zwölf Jahre und es werden pro Wirkstoff 1,3 Milliarden Euro investiert. Bayer stellt seit mehr als 100 Jahren wichtige rezeptfreie Arzneimittel wie z.B. Aspirin her. Es gibt die drei Sparten Pharmaceuticals, Consumer Health und Crop Science. Die Bayer AG bietet seit mehr als 100 Jahren Ausbildungsmöglichkeiten in mehr als zwanzig Berufen. Bayer hat außerdem viele Standorte, nicht nur in Leverkusen. Uns wurde erzählt, dass wir auch im Ausland arbeiten können. Viele von uns sehen dies als Chance, vielleicht nach Amerika zu reisen. (Vanessa und Jacqueline, Daniel, Bilal, Oguzhan, Birol)

Frau Fürstner erklärte uns, wie die Kooperation mit dem Standort in Frankreich abläuft. Sie selbst spricht Französisch und hat uns klar gemacht, wie wichtig die französische Sprache ist. Uns wurde bewusst, dass auch wir im Ausland arbeiten können, weil wir die französische Sprache beherrschen. Uns wurde dafür Mut gemacht. Es war sehr inspirierend und uns wurde bewusst, dass wir manchmal Schritte gehen müssen, die wir uns nicht trauen. Probieren kostet nichts!

Zu guter Letzt hat uns Herr Brand durch einen humorvollen Vortrag zu Berufen bzw. Studium und Ausbildungsmöglichkeiten geführt. Wir haben viel dazu gelernt! (Oumaima, Lena, Alisa uns Asmae)

Poesie-Pause im Unterricht

Am 2. September 2015 startete das Projekt „Poesiepause“ an der Joseph-Beuys-Gesamtschule. Schauspieler, Autoren und andere Künstler tragen selbst gewählte Texte in selbst gewählter Form vor. Initiiert wurde das Projekt von Christine Brinkmann (ZAKK, Düsseldorf). Theaterpädagogin Katrin Lorenz vom Düsseldorfer Schauspielhaus unterstützt und begleitet es. Beide stellen die Kontakte zu Schauspielern, Autoren u.a. Wortartisten her, die ihre Texte vor unseren Schülerinnen und Schülern vortragen.


Wissenschaftliche Begleitung

Das Projekt wird von Prof. Dr. Reinhold Knopp (Soziale Kulturwissenschaften, FH Düsseldorf) evaluiert. Dies beinhaltet zum Ende des Projekts eine ca. 30minütige Fragestunde mit Schülerinnen und Schülern unter der Anleitung von Dr. Knopp.


Zeitraum und Umfang des Pilotprojekts

In jeder Schulwoche werden bis zum Ende des ersten Halbjahres zwei Kurse des Fachs „Darstellen und Gestalten“ in den Jahrgängen 7 und 9 besucht. Im Januar werden dann für interessierte Schülerinnen und Schüler zwei zusätzliche Bausteine „Text schreiben“ und „Text performen“, bestehend aus jeweils 4 Unterrichtsstunden, angeboten, die im Schauspielhaus oder im ZAKK durchgeführt werden.


Donnerstags beginnt die Poesiepause um 9.45 Uhr (Aula), dienstags um 10.30 Uhr (Aula).


Alle Schülerinnen und Schüler bekommen ein „Poesiealbum“. In dieses Album notieren sie nach der Lesung für 2 bis 3 Minuten ihre spontanen Eindrücke, Gedanken, Wünsche, Bilder o. Ä. Die Notizen können am Ende des Projekts in den Workshops als Schreibanlässe genutzt werden. Die Alben verbleiben in der Schule. Erste, begeisterte Eindrücke sind dem unten stehenden Zeitungsbericht zu entnehmen!

Mit dem Rheinbahnspiel auf der Jagd

JBG - "Genussbotschafter" der Sarah Wiener Stiftung

Die JBG ist „Genussbotschafter“-Schule der Sarah Wiener Stiftung

Am 5. November 2915 lud die Joseph-Beuys-Gesamtschule in Zusammenarbeit mit der Sarah-Wiener-Stiftung zur Lehrkräfte-Fortbildung „Genussbotschafter“ ein. Neben Frau Bernitt und Herrn Brinkmann aus unserer Schule nahmen noch 17 weitere „Genussbotschafterinnen und Genuss-botschafter“ von anderen Einrichtungen teil. Einen ganzen Tag wurde unter fachkundiger Anleitung gemeinsam nachhaltig gekocht und sich über die Inhalte der Sarah-Wiener-Stiftung ausgetauscht.

Gesamtschule ist es wichtig, dass unsere Schülerinnen und Schüler sich mit nachhaltigen Speisen auseinander setzen und wissen und verstehen, woher bestimmte Produkte kommen. In Zukunft wollen wir vermehrt Schülerinnen und Schüler zu„Genussbotschaftern“ ausbilden und die Kooperation mit der Sarah-Wiener-Stiftung weiter pflegen.

Lars Brinkmann, Hauswirtschaftslehrer und Leiter der Schülerfirma JB Catering

Theaterstück 'r@usgemobbt' an der JBG

Am 26.09.2014 war die Kölner Theaterproduktion "Comic On!" zu Gast in der Düsseldorfer

Joseph-Beuys-Gesamtschule. Im Rahmen einer Offensive zu den Themen Medienkompetenz

und Cybermobbing wurden Auftritte an mehreren Düsseldorfer Schulen realisiert. Die Bürger-

stiftung Düsseldorf  finanzierte diese Aufführungen.

Mit "r@ausgemobbt.de" wurde ein Stück präsentiert, welches die missbräuchliche Nutzung

von Smartphones und Computern bei Jugendlichen aufgreift. In einem moderierten Nachgespräch wurde die Thematik mit Schülern und Schülerinnen des 6. und 7. Jahrgangs diskutiert und inhaltlich vertieft.

Auftritt im Lions Club Düsseldorf-Hofgarten

- Sponsoring für Ross Omosefe

23. Juni 2014. Auftritt zur Amtsübergabe im Lions Club Düsseldorf-Hofgarten Sponsoring für Ross Omosefe

Bei der Suche nach einem Sponsor für den überaus talentierten Ross Omosefe (Klasse Fr. Mucha/H. Nouraei) zeigte der Lions Club Düsseldorf-Hofgarten großes Interesse. Dr. Klaus Werther (Activity-Beaufragter des Lions Clubs) besuchte im Herbst 2013 die Joseph-Beuys-Gesamtschule für ein persönliches Gespräch mit Schulleiterin Frau Brochhagen-Klein und Musiklehrerin Frau Haas. Ross Omosefe konnte Herrn Dr. Werther sofort von seinem überdurchschnittlichen Talent überzeugen. So übernahm der Lions-Club ab Dezember 2013 die nicht unerheblichen Kosten für qualifizierten Schlagzeugunterricht und eine Grundausstattung (Noten, unterschiedliche Schlagzeugsticks und Besen) für Ross. Am 23. Juni 2014 dankte Ross Omosefe dem Lions-Club für sein Engagement, indem er mit Unterstützung einiger Bläserschülerinnen und -schülern einen Querschnitt seines Könnens auf einer Veranstaltung des Lions-Club zeigte. Die Schülerinnen und Schüler spielten mit Begeisterung vor einem ausgesprochen freundlichen und zugewandten Publikum und genossen die ihnen entgegengebrachte Wertschätzung und Aufmerksamkeit. Nach dem Auftritt wartete zur großen Freude der Schülerinnen und Schüler noch eine kulinarische Überraschung, bevor sie glücklich und zufrieden mit dem Taxi nach Hause gebracht wurden. Alle haben die kultivierte Atmosphäre des Abends genossen. Der Lions-Club Düsseldorf-Hofgarten wird die Kosten für Ross‘ Schlagzeugunterricht für weitere sechs Monate übernehmen. Vielen Dank!

Am 12. Juni 2014 luden die Bläserklassen 5.4, 6.4 und 7.4 ein zum Konzert der Bläserklassen

T-Raum – Präsentation unserer Schülerarbeiten in der Jugendkunstschule Lernort Studio

T-Raum – Präsentation unserer Schülerarbeiten in der Jugendkunstschule Lernort Studio auf der Aachener Straße in Düsseldorf.
Seit diesem Schuljahr gibt es eine Kooperation der Joseph-Beuys-Gesamtschule mit der Jugendkunstschule Lernort Studio, Aachener Straße 39.
Im ersten Halbjahr besuchten Schülerinnen und Schüler der Kunstkurse des 12. Jahrgangs und im zweiten Halbjahr Schülerinnen und Schüler der Kunstkurse des 11. Jahrgangs gewählte Gestaltungskurse des Lernort Studios.
So konnten unsere jungen Künstlerinnen und Künstler in den Bereichen Fotografie, Textil Design, Film /Video, Druck und Schmuck intensiv in kleinen Gruppen unter Anleitung professioneller Künstler in gut ausgestatteten Werkstätten und Ateliers arbeiten.
Die so entstandenen Arbeiten wurden unter dem Arbeitstitel „T Raum“ zu einem Gestaltungswettbewerb eingereicht und am 24. Juni 2014 unter großer Anteilnahme der Öffentlichkeit präsentiert. Unter anderen saß Frau Professorin Anja Wiese von der FH Braunschweig in der Jury.
Ausgewählt für die aktuelle Ausstellung wurden fünf Arbeiten von Schülerinnen und Schülern des 12. Jahrgangs und elf Arbeiten aus dem 11. Jahrgang.
Die Videoarbeit von Moumen Hany, Raste Ismael, Safije Özdemir, Imad Messoudi, Christopher Petzinna und Marco Scigliuzzo wurde mit einem Sachpreis ausgezeichnet, ebenso gewann Marcel Kiehl (11. Jahrgang) mit seiner Arbeit im Bereich Foto einen Preis.
Auf der Homepage des Lernorts kann man sich zurzeit eine Auswahl der eingereichten Arbeiten ansehen.

JBG - Schülerinnen engagieren sich für Afrika

Quelle: Rheinische Post  (02.07.2014)



Gemeinsam stark – Klasse 6.3 besucht die Special Olympics

Wie es ist, Teil einer inklusiven Gemeinschaft zu sein, konnten jetzt die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6.3 erfahren. Gemeinsam mit Frau Müller-Spandick und Frau Dick besuchten sie die Special Olympics Düsseldorf (Nationale Spiele für Menschen mit geistiger Behinderung) im Arena Sportpark. Neben den Wettbewerben in 18 Disziplinen gab es auch wettbewerbsfreie Angebote, bei denen die Schülerinnen und Schüler – ausgestattet mit einer Laufkarte – teilnehmen konnten. Spannung, Vielfalt und Emotionen waren garantiert: Die Kinder konnten sich in Fußball, Basketball, Tischtennis oder Kicker probieren und so Beweglichkeit, Ausdauer, Koordination und Teamfähigkeit beweisen. Daneben gab es aufregende Parcours, in denen Mut und Geschicklichkeit gefragt waren. So fuhren die Jungen und Mädchen auf Rollbrettern auf dem Bauch und bewegten sich mit Hilfe ihrer Hände fort. Eine andere Station förderte die Wahrnehmungsfähigkeit, indem sich die Kinder mit verbundenen Augen und barfuß auf verschiedenen Untergründen bewegten und diese errieten. Weitere Highlights waren das „Spinnennetz“ und das Fußball-Stapeln. Bei allen Disziplinen kam es zu spielerischen Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung. So konnten Unsicherheiten schnell abgebaut werden. Dies zeigte auch die Siegerehrung am Ende, bei der alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Urkunden, Schärpen und Applaus für ihre sportliche Leistung erhielten und gemeinsam feierten.

Kooperationsvertrag mit Schloss Moyland

Am 17.10.2013 besuchte uns Frau Nina Schulze, Leiterin der Kunstvermittlung des Museums Schloss Moyland.

Im Gepäck hatte sie den Kooperationsvertrag zwischen unserer Schule und Schloss Moyland, der besagt, dass das Museum an einer weiteren Zusammenarbeit mit uns bzw. unseren Schülerinnen und Schülern interessiert ist.

Unsere 11. Jahrgangsstufe kann somit jährlich, am Geburtstag des Künstlers, eine interaktive Führung zum Thema Spurensuche: Joseph Beuys in Anspruch nehmen. Für unseren Besuch aktiviert das Museum Moyland all seine Ressourcen, d.h. drei bis vier Schülergruppen können gleichzeitig starten und auch an unterschiedlichen Schwerpunkten der  Sammlung arbeiten.

Zusätzlich unterstützt uns die Abteilung Kunstvermittlung in didaktischen Fragen.

Die künstlerischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genießen den spontanen und interessierten Umgang unserer Schülerinnen und Schülern mit dem Werk unseres Namenspatrons.

Frau Schulze zeigte sich in einem Gespräch mit unserer Schulleiterin, Frau Brochhagen-Klein, und unserer Kollegin, und Frau Spoo, sehr interessiert an unserer Schulorganisation und unserem Schulprogramm.

Gemeinsam wurden Ideen für zukünftige Projekte angedacht:

• You-Tube – Kanal mit O-Tonaufnahmen

• Schulführungen durch Kinder am Beispiel „Hase“.

 

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

 

Scienceday war ein voller Erfolg

Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs nahmen während der Projektwoche sehr motiviert an einem eintägigen Workshop im Rahmen der MINT-Projekte teil. Die Arbeit mit den Professoren und Studierenden der FH Düsseldorf regte die Schülerinnen und Schüler zum naturwissenschaftlichen Arbeiten an, das Experimentieren machte allen viel Spaß. Eine Woche zuvor gab es in der Aula eine informative Präsentation für die  Jahrgänge 6-8, die von der IHK und dem Schulministerium organisiert wurde.

Schüler des 8. Jahrgangs untersuchen die Raumluft.

Links: unverändertes Zweicentstück (Kupfer)

Mitte: verzinktes Zweicentstück

Rechts: oberer Bereich Bronze, unten Zink


Joseph Beuys ist zurück

Rückkehr des Bildes wurde gebührend gefeiert

„Joseph Beuys kommt zurück“, so lautete das Motto der Feier, die am Freitag, den 12.7.2013 in der Joseph-Beuys-Gesamtschule stattfand. Ein zunächst missverständlicher, aber dennoch genau zutreffender Titel für eine Veranstaltung, bei der natürlich nicht Beuys selbst, sondern ein Bild des bereits 1986 verstorbenen Künstlers zurück ins Schulgebäude kam.

Zur Namensgebung der Schule vor etwa zwölf Jahren hatte Eva Beuys der Schule ein Exemplar des Bildes „Die Revolution sind wir“ geschenkt. Das Bild, eine Phototypie, die eine Auflage von etwa 180 Stück hat, zeigt Joseph Beuys in Lebensgröße, wie er mit festem Schritt auf den Betrachter zugeht. Dieses vom Düsseldorfer Fotograf Charles Wilp geschaffene Werk bietet zweierlei: Zum einen ein Abbild des Künstlers, das Schülerinnen und Schülern und allen, die in der JBG ein- und ausgehen, die Person näher bringt und dem Namen Beuys ein Gesicht verleiht. Zum anderen ist es der Titel des Bildes und die Haltung des im Foto festgehaltenen Künstlers. „Die Revolution sind wir“ ist Aufruf und Programm, das vermittelt werden soll. Unsere Welt mitzugestalten und zu verändern, verlangt engagiertes Handeln und Mitdenken. Dieser gedankliche Ansatz ist im Schulprogramm der Joseph-Beuys-Gesamtschule fest verankert. Und so ergibt sich eine Verbindung zwischen der Bildaussage und den an vielen Stellen der Schule zu findenden Postkarten mit dem Beuys-Zitat: „Wer nicht denken will, fliegt raus“.

 

Das Bild, das nun seinen Weg in die Schule zurückfand, war vor längerer Zeit abgehängt und in einem Depot der Stadt eingelagert worden. Grund für diesen Schritt war die Tatsache, dass das Bild durch Lichteinfall immer stärker verblich und die Konturen des Fotos mehr und mehr verloren gingen. Die anfängliche Idee, das Foto zu restaurieren, erwies sich als nicht durchführbar. Und so kam es in Absprache mit der Ehefrau des Künstlers dazu, dass eine Reproduktion des Bildes angefertigt wurde, die den räumlichen und klimatischen Bedingungen einer Schule gewachsen ist. Unter beratender Mithilfe von Jessica Morhard vom Restaurierungszentrum der Stadt Düsseldorf wurde das Original durch die Firma Grieger GmbH+Co.KG in Düsseldorf gescannt und in der Originalgröße gedruckt. Das von Grieger verwandte Diasec-Verfahren, bei dem das Foto hinter Acrylglas versiegelt wird, schützt das Bild nicht nur vor Umwelteinflüssen, sondern bietet mit dem Acrylglas gleichzeitig auch UV-Blocker, die das Ausbleichen verzögern, wenn das Bild direktem Lichteinfall ausgesetzt ist.

 

Dass diese Maßnahmen ihren Preis haben, versteht sich von selbst. Und so ergab sich bei den Überlegungen zur Reproduktion schon bald die Frage, wie eine Schule die Kosten dafür aufbringen soll. Zum Glück wurden recht schnell Sponsoren gefunden, die es mit ihrem finanziellen Beitrag ermöglichten, dass das Bild nun wieder im Eingangsbereich der Schule hängt. Zu danken ist Udo van Meeteren, der Provinzial Versicherung A.G. sowie der Familie Tewes / Becker-Tewes. Dass sich die JBG der Kunst in ihren unterschiedlichsten Ausprägungen gegenüber verantwortlich fühlt, wurde im Verlauf der Feier zur Rückkehr des Beuys-Bildes deutlich.

In einer Hip-Hop Tanz-Performance durch Mohamed El Masry El Bahrawi aus der Jahrgangsstufe 12 konnten Verbindungen zum Titel des Bildes „Die Revolution sind wir“ gesehen werden. Dieser Tanz, wie auch ein weiterer Beitrag von Schülerinnen und Schülern des Faches Darstellen und Gestalten aus der Jahrgangsstufe 10, fand auf den Treppen des Eingangsbereiches statt und gab der Veranstaltung ihren besonderen Reiz.

Die unter Leitung der Kunstlehrerin Martina Spoo entstandenen Bildcollagen zum Thema „Die Revolution sind wir“ waren ausgelegt und wurden im Anschluss von den Besuchern mit viel Interesse betrachtet. Einer Schülerin der Klasse 9.1, Irma Bih, gelang es mit zwei englischsprachigen Liedern, begleitet von E-Piano und Drums, der Feier einen Rahmen zu geben.

Dass im Verlauf des Programms auch die an der Reproduktion beteiligten Personen, Jessica Morhard vom Restaurierungszentrum der Stadt Düsseldorf und Markus Hoffmann, Mitinhaber der Grieger GmbH+Co.KG, zu Wort kamen und ihre Arbeit im Bereich Restaurierung und professionelle Bildtechnik erläuterten, unterstrich den Bezug zwischen dem Original und der nun ebenfalls zu betrachtenden Reproduktion des Werkes.

 

Während die Reproduktion nun in der JBG hängt, gilt es in weiteren Schritten zu klären, wie mit dem Original verfahren wird. Eine Reinigung und eine behutsame Wiedereinrahmung durch Fotorestauratoren steht als erstes an. Der Verbleib des Originals, das nur in einem abgedunkelten Raum und unter besonderen Temperaturen erhalten werden kann, ist letztlich noch nicht geklärt.

Die in der Veranstaltung vollzogene Verbindung von Kunst, Kultur, Information sowie die Anstöße zum Mit- und Weiterdenken hätten wahrscheinlich auch Joseph Beuys zugesagt.