Schuljahr 2010/11

Sprachreise nach Bournemouth, Südengland

Juni 2011 - Schülerbericht

Eines Tages fanden wir am Schwarzen Brett unserer Schule den Aushang: „Sprachreise nach Bournemouth/Südengland!“ In unseren Augen klang das ziemlich interessant und wir wollten sowieso einmal nach England. Außerdem sagten einige unserer Mitschüler, die schon mehrfach mit der Schule nach England gefahren sind, dass es stets Spaß gemacht hat und es im Großen und Ganzen eine positive Erfahrung war. Nachdem wir die Anmeldung eingereicht hatten, ging es einige Wochen später auch schon los mit einigen mehr oder weniger interessanten Informationsveranstaltungen in unserer Schule. Dort erfuhren wir, wann wir genau losfahren würden und erhielten einen groben Überblick über unsere Aktivitäten, sowie das Zusammenleben mit der Gastfamilie, über die Schule und einige englische Sitten und Gebräuche.

Dann kam endlich der Tag der Abreise, morgens um 5 Uhr am 26.6.2011 ging es los. Es fuhren Schüler unserer Schule aus verschiedenen Klassen mit, alle rein in den Bus und dann eine scheinbar endlos lange Busfahrt durch Deutschland, durch die Niederlande und Belgien bis nach Frankreich. Am Hafen von Calais fuhren wir dann ungefähr 2 Stunden hinüber nach Dover. Die Stimmung unter uns war gemischt, alle freuten sich und waren wirklich aufgeregt und gespannt auf die kommenden Tage, allerdings waren wir auch endlos müde von der bisherigen Fahrt. Als wir mit dem Bus endlich am Treffpunkt in Bournemouth angekommen waren, erhielten wir noch eine kurze Einweisung in das Leben mit der Gastfamilie und darüber, wie die Route unseres Busses sein würde, wie wir uns an der Bushaltestelle zu verhalten hätten, dass es in England andere Steckdosen gibt und andere Handynetze und so weiter. Ich bin mir nicht sicher, ob wir alle so genau zuhören konnten, denn kurz danach war es soweit, wir durften unsere Gastfamilien kennenlernen!

Dieser Augenblick, als alle mit ihrem Gepäck vor dem Bus standen und ein Auto nach dem anderen auf den riesigen Platz gefahren kam und man dann immer pärchenweise aufgerufen wurde, war komisch. Auf der einen Seite war man fürchterlich aufgeregt und auf der anderen Seite, hoffte man jedes mal dass es doch noch nicht soweit sein würde und man noch ein wenig bei den anderen bleiben konnte. Im Endeffekt waren aber weitgehend alle relativ glücklich mit ihren Gastfamilien, auch wenn es anfangs bei einigen chaotisch aufgrund der Verständigungsprobleme zuging.

Zuhause bei der Gastfamilie angekommen, zeigte unsere Gastmutter uns auf der Karte die wir bekommen hatten, wo unser Haus ist und wo sich die Bushaltestelle befand, an der wir ab sofort morgens abgeholt werden würden. Gleich nachdem wir uns alle einander vorgestellt hatten, ging sie mit uns zu Fuß den Weg ab, damit wir auch genau wussten, wo wir hin mussten. Später am Abend war alles ganz entspannt, wir hatten Zeit unsere Koffer auszupacken und uns mit der Gastfamilie über uns zu unterhalten und auszutauschen, die Gastgeschenke zu geben und den nächsten Tag zu besprechen.

Von der Organisation (Panke Sprachreisen) hatten wir zuvor einen „Stundenplan“ erhalten, auf dem unsere Aktivitäten, Schulstunden und so weiter aufgezeigt waren. Die Schule fing meistens wie hier in Deutschland um 8 Uhr morgens an. Bevor wir nach England gefahren sind, musste jeder von uns einen Test im Internet ausfüllen, damit das Sprachniveau geprüft werden konnte und man in der englischen Sprachschule individuell angepasst gefördert werden konnte.

Am ersten Schultag wurden wir dann in drei Gruppen aufgeteilt. Es gab einmal „Neuseeland“, „Irland“ und „Russland“. Jede Gruppe bzw. Klasse hatte ihren eigenen Lehrer und ihr eigenes Klassenzimmer. Der Unterricht in England ist teilweise etwas anders als der in Deutschland. Zum Beispiel fragt der Lehrer bei der Anwesenheitsüberprüfung „Good morning, XXX. How are you?“, daraufhin antwortet der Schüler, „Good morning teacher, I am fine, thank you.“ Für den Zeitraum der Reise, sind zwölf Schulstunden, auf zwei Tage verteilt, angeordnet. Man lernt dort die Aussprache und neue Vokabeln, sowie etwas über das Land und die Kultur.

An außerschulischen Aktivitäten gab es ein für den Zeitraum angemessenes Programm. Wir fuhren z.B. an der Küste (Portland, Weymouth, ect.) entlang nach Stonehenge, London und noch an etliche andere Orte. Überall sind wir mit unserem eigenen Bus hingefahren, welcher von der Organisation bereitgestellt wurde. So konnten unnötige Kosten gespart werden.

Am Tag der Abreise ging alles irgendwie schnell, wir verabschiedeten uns morgens von unserer Gastfamilie und fuhren dann nach London um einen letzten Tag dort zu verbringen. Abends ging es dann mit dem Bus zurück nach Dover um mit der Fähre wieder nach Calais zu fahren, dann nur noch ein paar Stunden und wir waren wieder in Deutschland. Worüber alle ziemlich froh waren, denn wir hatten unsere Familien trotz der schönen Zeit in England sehr vermisst. Da wir nachts gefahren sind, konnten wir im Bus gut schlafen, wir waren bei der Ankunft allerdings trotzdem unendlich müde und kaputt.

Abschließend kann man sagen, dass die Zeit dort wirklich sehr sehr schön war und es sich wirklich gelohnt hat mitzufahren. Natürlich gab es auch Dinge die uns nicht so gefallen haben, aber das liegt natürlich im Auge des Betrachters.

 

Landeswettbewerb „Tanzende Schulen“ 2011

Erstmalig war ein Team der JBG vertreten und tanzte sich auf einen hervorragenden 4. Platz

Der Landeswettbewerb der Schulen im Tanz wird als Mannschaftswettbewerb ausgeschrieben. Eine Mannschaft besteht aus höchstens fünf Paaren, wobei die drei besten Paare mit dem Ergebnis ihrer Platzziffern für den Mannschaftswettbewerb gewertet werden. Es können die Platzziffern 1,0 - 1,5 - 2,0 - 2,5 und 3,0 vergeben werden, wobei die 1,0 die Bestbewertung ist.

Am Samstag, den 25. Juni 2011 war es endlich soweit. Grundlagen-Training im Sportunterricht (mit Klassen- und Sportlehrer Elmar Klein), zwölf Trainingseinheiten in der Schule außerhalb des Unterrichts, zwei Intensiveinheiten im Boston-Club, Düsseldorf, und viel Anstrengung und Schweiß lagen hinter den Tänzerinnen und Tänzern. Und das alles innerhalb von nur vier Monaten!

Eltern, Großeltern, Freunde und Bekannte als Schlachtenbummler, sowie Co-Trainer Dieter Klein und Biologielehrer Martin Leonczuk als Betreuer und Kameramann begleiteten das Team JBG nach Bocholt in die ausverkaufte Fildeken-Sporthalle. Es tanzten und begeisterten uns mit den Pflichttänzen Langsamer Walzer, Cha-Cha-Cha und Jive und dem Wahltanz Disco-Fox:

  • Esra Arat und Ricardo Sanchez Bolaino
  • Alexandra Sarpota und Willi Lorenz
  • Svenja Gehlhaar und Sebastian Jachimiak
  • Celina Hallen und Dragan Aceski
  • Vivien Pelzer und Helen Steglich (alle 11 A)
Nach der Siegerehrung (von li. nach re.): Regine Brochhagen-Klein, Sebastian, Svenja, Helen (hält ihre Urkunde hoch), Ricardo (mit dem Mannschaftsschild), Willi, Alexandra (mit großer Naschbox), Dragan, Celina, Vivien, Martin Leonczuk und Esra
Nach der Siegerehrung (von li. nach re.): Regine Brochhagen-Klein, Sebastian, Svenja, Helen (hält ihre Urkunde hoch), Ricardo (mit dem Mannschaftsschild), Willi, Alexandra (mit großer Naschbox), Dragan, Celina, Vivien, Martin Leonczuk und Esra

Wir träumten davon, dass wir es schaffen. Der Traum ist mit dem Erreichen des 4. Platzes (von sieben gestarteten Mannschaften in der Wettkampfklasse I) Wirklichkeit geworden. Es hat mich besonders gefreut, dass die Mannschaft sehr konzentriert bei der Sache war, ein besonders gutes Zusammengehörigkeitsgefühl zu spüren war und alle einfach klasse aussahen! Danke für das schöne Erlebnis!

Herzlichen Dank an Rüdiger Konopatzki, den Vorsitzenden des Boston-Club Düsseldorf, der es uns ermöglichte zwei Trainingseinheiten im Clubheim abzuhalten. Ein großes Dankeschön an Thorben Heks, der uns während unseres Trainings dort betreute und wertvolle Tipps gab.

 

Regine Brochhagen-Klein

Bläserklasse erlebt zeitgenössische Musik einmal anders

Klangliches Experimentieren mit notabu-Leiter Schlingensiepen

Alltagsgegenstände wurden auf ihre Klangbarkeit geprüft.
Alltagsgegenstände wurden auf ihre Klangbarkeit geprüft.

Auf eine musikalische Reise der besonderen Art begab sich die Klasse 6.4 mit ihrer Musiklehrerin Frau Haas im 1. Halbjahr des Schuljahres 2010/11. Zunächst besuchte die Bläserklasse vor den Herbstferien ein zeitgenössisches Konzert des notabu: Ensembles in der Düsseldorfer Tonhalle. Dort trafen die Schülerinnen und Schüler erstmalig Herrn Mark-Andreas Schlingensiepen, der zusammen mit seinem Ensemble bei Auftritten in der Tonhalle sowie auf diversen Konzertreisen internationale Erfolge feiert.

 

Unter der Leitung von Herrn Schlingensiepen und Frau Haas fand daraufhin an der Joseph-Beuys-Gesamtschule ein Improvisationsprojekt statt, bei dem die Schülerinnen und Schüler in den Monaten nach den Herbstferien zunächst in die Arbeit von zeitgenössischen Musikern und Komponisten eingeführt wurden. Das eigene Experimentieren mit unterschiedlichen Klängen des Alltags bereitete der Bläserklasse nicht nur große Freude, sondern inspirierte sie auch zu neuen musikalischen Ausdrucksformen und -kompositionen. Nachdem die Schülerinnen und Schüler ein Gefühl für verschiedenartige und unterschiedlich laute Geräusche entwickelt hatten, entstanden aus den anfänglichen Improvisationen kleine Kompositionen.

 

Als die Klasse schließlich im Februar 2011 in der Aula unserer Schule ihre Ergebnisse vor Mitschülern und Lehrerinnen und Lehrern präsentierte, stieß sie damit auf großen Anklang. Für die Schülerinnen und Schüler war die Zusammenarbeit mit Herrn Schlingensiepen ein unvergessliches Erlebnis – und ganz nebenbei verhalf das Projekt ihnen zu einem besseren Klangempfinden. Wer sich davon selbst ein Bild machen möchte, sei herzlich zu einem der zahlreichen Auftritte unserer Bläser (z.B. beim Sommerfest) eingeladen.

Schülerinnen und Schüler der JBG erliefen 600 Euro SchLAu NRW

Beifall bei der Überreichung des Schecks von li. nach re. Regine Brochhagen-Klein, Schulleiterin, Kamile Gecgel, Schülersprecherin, Reinhold Schmidt, SchLAu-Team, Armin van de Lücht, SV-Verbindungslehrer, Udo Hensche, Vorsitzender der Schulpflegschaft
Beifall bei der Überreichung des Schecks von li. nach re. Regine Brochhagen-Klein, Schulleiterin, Kamile Gecgel, Schülersprecherin, Reinhold Schmidt, SchLAu-Team, Armin van de Lücht, SV-Verbindungslehrer, Udo Hensche, Vorsitzender der Schulpflegschaft

Großen sportlichen Ehrgeiz und eine Menge Durchhaltevermögen bewiesen die Schülerinnen und Schüler der JBG beim Sponsorenlauf zu Gunsten von SchLAu. Die Schülervertretung mit der Schülersprecherin Kamile Gecgel, 12. Jahrgang, und dem Verbindungslehrer-Team Hendrikje Bernitt und Armin van de Lücht hatte die Veranstaltung organisiert, für die am 17.09.2010 die Laufbahnen des Sportparks Niederheid gebucht wurden.

Am Nachmittag der Offenen Tür der Joseph-Beuys-Gesamtschule am 03.12.2010 konnte dann vor vielen Gästen ein Scheck mit dem beachtlichen Wert von 600€ an das SchLAu-Team, welches von Reinhold Schmidt und Julian Mahlberg vertreten wurde, überreicht werden. Damit zeigt die JBG wiederholt ihr Engagement als eine „Schule ohne Homophobie“. Ein herzlicher Dank den Organisatoren und allen Sponsoren, insbesondere den Eltern und Familien unserer Schülerinnen und Schüler.

Es strahlen um die Wette von li. nach re. Armin van de Lücht, SV-Verbindungslehrer, Hendrikje Bernitt, SV-Verbindungslehrerin, Reinhard Schmidt, SchLAu-Team, Udo Hensche, Vorsitzender der Schulpflegschaft, Norbert Diesing, Vorstand der Schulgenossenschaft
Es strahlen um die Wette von li. nach re. Armin van de Lücht, SV-Verbindungslehrer, Hendrikje Bernitt, SV-Verbindungslehrerin, Reinhard Schmidt, SchLAu-Team, Udo Hensche, Vorsitzender der Schulpflegschaft, Norbert Diesing, Vorstand der Schulgenossenschaft

Weihnachtsbasar 2010

Großer Andrang beim Tag der Offenen Tür

Unsere Schulleiterin Fr. Brochhagen-Klein informierte und begrüßte die Besucher persönlich.
Unsere Schulleiterin Fr. Brochhagen-Klein informierte und begrüßte die Besucher persönlich.

Das hatten selbst die größten Optimisten nicht erwartet. Von Beginn an herrschte beim diesjährigen „Tag der Offenen Tür“ großer Andrang, der erfreulicherweise bis zum Schluss der Veranstaltung anhielt.

 

Neben einem umfassenden Einblick in das Schulleben konnten sich die Eltern und zukünftigen Schülerinnen und Schüler auch auf dem Weihnachtsbasar umschauen, der zum wiederholten Male parallel stattfand. Umrahmt wurde dieser vorweihnachtliche Nachmittag von mehreren Auftritten unserer „Bläserklassen“, die unter der Leitung von Frau Haas und Herrn Boßerhoff Weihnachtslieder präsentierten.

 

Alle Schulleitungsmitglieder, allen voran unsere Schulleiterin, Frau Brochhagen- Klein, zeigten sich von dem großen Interesse an unserer Schule erfreut und schauen zuversichtlich auf die Anmeldetage für den neuen 5. Jahrgang.

Die nachfolgenden Bilder geben noch einmal einen Eindruck von dieser gelungenen Veranstaltung.