Comenius

Die Joseph-Beuys-Gesamtschule wird von Kindern und Jugendlichen vieler verschiedener Nationalitäten besucht. Sie sprechen verschiedene Sprachen, lernen aber gemeinsam und erfahren im Umgang miteinander unterschiedliche Traditionen. Da war es nur nahe liegend, dass wir uns für das Comenius Programm der europäischen Gemeinschaft beworben haben. Schüler/innen haben Kontakt zu ihres gleichen in Frankreich, England, Holland und Italien (CSG BUITENVELDERT / AMSTERDAM, COLLEGE RABELAIS / MONS-EN-BARŒUL, FITZWIMARC SCHOOL / RAYLEIGH, SCUOLA GARIBALDI-MATTEUCCI / CAMPI BISENZIO). Der Aufbau von Schulpartnerschaften ist besonders wichtig, weil durch persönliche Kontakte Schranken abgebaut werden wie z.B. die Angst, eine Ausbildung in einem fremden Land anzutreten oder dort zu studieren.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der deutschsprachigen Homepage der Nationalen Agenturen im Programm für lebenslanges Lernen:

http://www.lebenslanges-lernen.eu/comenius_2.html

Aktuelles über die Aktivitäten der JBG und ihrer Partnerländer finden Sie auch hier:

http://comeniusjbg.wordpress.com/

Besuch aus dem europäischen Ausland

Das Comenius-Projekt zum Thema "Human Rights" geht in die letzte Runde

Brezeln und Schwäbische Pizza stimmten die Gäste auf die deutsche Küche ein.
Brezeln und Schwäbische Pizza stimmten die Gäste auf die deutsche Küche ein.

Mit großem Hallo sowie einem Büffet bestehend aus nationalen und internationalen Spezialitäten wurden am Montag, den 13. Mai die Comenius-Gäste aus Holland, Frankreich und Italien begrüßt. Das auf zwei Jahre angelegte Projekt zum Thema "Human Rights" neigte sich nach Besuchen in den Schulen der Partnerländer mit einer Abschlusswoche in Deutschland dem Ende zu. Gastgeber waren diesmal die Schüler/-innen der deutschen Comenius-AG unter der Leitung von Projekt-Organisatorin Frau Ropertz.

 

Schon am ersten Tag wartete ein schönes und abwechslungsreiches Programm auf die Gäste: Nach einer Begrüßung durch Schulleiterin Frau Brochhagen-Klein und ihren Stellvertreter, Herrn Musolf, durften sich unsere Comenius-Partner nach der Anreise zunächst am Buffet stärken. Anschließend machten sich die Schüler/-innen gleich an die Arbeit und gestalteten Karten mit Menschenrechtsartikeln.

Weiter ging es mit Bussen zum Friedensdorf in Oberhausen, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten wie Angola oder Afghanistan nach deren medizinischer Versorgung in Deutschland im wahrsten Sinne des Wortes wieder auf die Beine zu verhelfen, bevor sie wieder in ihre Heimatländer zurückgeflogen werden. Hier verbrachte die Comenius-Gruppe ihre ersten Tage und bekam einen Einblick in die tägliche Arbeit der Friedendorf-Mitarbeiter mit den Kindern.

Vor dem Geocaching: Schüler/-innen präsentieren ihre Menschenrechtskarten.
Vor dem Geocaching: Schüler/-innen präsentieren ihre Menschenrechtskarten.

Auf dem Weg nach Oberhausen gab es zuvor jedoch noch einen kurzen Zwischenhalt bei "Tiger & Turtle". Der Aufstieg und Rundgang lohnte sich, da man von oben einen guten Ausblick auf das Ruhrgebiet hatte.

Endlich im Friedensdorf angekommen gab es nach einer Begrüßung und dem Abendessen noch einen Programmpunkt, bei dem die Schüler/-innen ihren Spürsinn unter Beweis stellen mussten. In Gruppen ging es in den Wald, wo ein Geocache, d.h. ein "Schatz" gefunden werden musste um hier die vorher vorbereiteten Menschenrechtskarten zu platzieren. Da es sich bei der "Schatzkiste" um einen offiziellen Geocache handelt, werden die nächsten Finder die Karten von einem Cache zum nächsten weitertragen und mit etwas Glück um die ganze Welt schicken.

Ein besonderer Höhepunkt: DG-Aufführungen zum Thema Menschenrechte

Der DG-Kurs des 9. Jahrgangs gab eine Sondervorstellung.
Der DG-Kurs des 9. Jahrgangs gab eine Sondervorstellung.

Ein besonderes Highlight der Woche waren sicherlich die Aufführungen der Darstellen und Gestalten-Kurse aus dem 9. und 10. Jahrgang, die am Donnerstag extra für die Gäste und ihre Mitschüler/-innen noch einmal die Inszenierungen zum Thema Menschenrechte darboten, die sie bereits bei der Schaubühne präsentiert hatten. Der 10. Jahrgang zeigte dazu seinen Film zum Thema "Inklusion".

Die Bläserklasse des 7. Jahrgangs spielte die Europahymne.
Die Bläserklasse des 7. Jahrgangs spielte die Europahymne.

Natürlich ließ es sich auch die Bläserklasse des 7. Jahrgangs nicht nehmen, den Gästen ein Ständchen zu bringen. Und so ertönte passend zum Comenius-Projekt die Europahymne in der Aula der JBG, bevor Frau Ropertz zur feierlichen Überreichung der Europässe schritt, die alle Schülerinnen und Schüler erhalten, die am Projekt teilgenommen und in den vergangenen Jahren zum Austausch und zur Verbreitung der Menschenrechte in den europäischen Partnerländern Italien, Frankreich und Holland beigetragen haben.

"Morning of Excellence": Vor der Abreise wurde evaluiert

Reger Austausch am "Morning of Excellence": Frau Brochhagen-Klein (li.) im Gespräch mit den französischen Kollegen.
Reger Austausch am "Morning of Excellence": Frau Brochhagen-Klein (li.) im Gespräch mit den französischen Kollegen.

Bevor unsere Gäste am Ende der Woche ihre Heimreise antraten, gab es am Freitag noch eine groß angelegte Feedback-Runde in den Räumlichkeiten der Provinzial-Versicherung. Hier konnten zum Abschluss des Deutschland-Besuchs die Ergebnisse des Menschenrechts-Projekts resümiert und reflektiert werden. Die Schüler/-innen und die Kolleg/-innen nutzten die Möglichkeit des Austauschs mit Frau Ropertz und der Schulleiterin, Frau Brochhagen-Klein. Darüber hinaus erhielten unsere Gäste noch kleine Geschenke, die sie hoffentlich noch lange an ihren Besuch in der Joseph-Beuys-Gesamtschule erinnern mögen.

 

Fazit: Die Rückmeldungen aller Projektteilnehmer zeigten, dass unsere gemeinsamen Bemühungen zur Verbreitung der Menschenrechte sich gelohnt und die Aktivitäten alle  Beteiligten dafür sensibilisert haben, genau hinzusehen und für die eigenen sowie die Rechte anderer einzustehen. Insofern war dies zwar die letzte Runde dieses Comenius-Projekts, doch wurden hier nur die Wurzeln für ein gemeinsames Bestreben im Sinne der Menschenrechte gelegt. Und über ein neues Projekt mit unseren verlässlichen Partnern aus dem europäischen Ausland wird auch bereits nachgedacht.

Überblick über alle Aktionen in der Woche vom 13.-17. Mai - auf Englisch!
Human Rights Week Düsseldorf.pdf
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Aktionen am 10.12.2013, dem Internationalen Tag der Menschenrechte

Der 10. Dezember war der Internationale Tag der Menschenrechte, ein Tag voller Aktivitäten an der JBG: Die Comenius-AG machte in einer Durchsage auf diesen besonderen Tag aufmerksam und fotografierte in der Mittagspause Mitschülerinnen und Mitschüler sowie Lehrerinnen und Lehrer mit den Artikeln der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte". Diese sind nun in einem interaktiven Kalender zu sehen, der unter comeniusjbg.wordpress.com zu finden ist. Viel Vergnügen beim Öffnen der Türchen!

Auch außerhalb der Schule machte die AG in Zusammenarbeit mit der Amnesty-Gruppe Düsseldorf-Süd auf die Menschenrechte aufmerksam. In der Benrather Fußgängerzone sprachen die Schülerinnen und Schüler am Nachmittag Passanten an und informierten sie über den Tag der Menschenrechte.

Hilfe für Kinder in Armenien, Georgien und Tadschikistan

Der 7. Jahrgang schnürt Friedensdorf-Pakete

Während junge Düsseldorfer sich über die ersten Schneeflocken freuen und den Schlitten aus dem Keller holen, stellt der Winter für einige Kinder in Armenien, Georgien und Tadschikistan einen Überlebenskampf dar. Darum folgte der 7. Jahrgang dem Aufruf der Comenius-AG und schnürte Lebensmittelpakete für bedürftige Familien in diesen Ländern.

 

Angestoßen worden war die Aktion durch einen Besuch der Comenius-AG im Friedensdorf in Oberhausen, wo Kinder aus (ehemaligen) Kriegsgebieten medizinisch versorgt und gepflegt werden. Dort erfuhren die Schülerinnen und Schüler von der Paketaktion, die das Friedensdorf jedes Jahr zusammen mit seinen Partnerorganisationen organisiert, und beschlossen spontan mitzuhelfen. Innerhalb von wenigen Wochen hatten sie ihre Mitschülerinnen und -schüler aus dem 7. Jahrgang informiert und mit deren Hilfe so viele Lebensmittel, aber auch Kleidung, Teddybären und Spielzeug gesammelt, dass vier Pakete prall gefüllt waren.

 

Die Pakete wurden daraufhin zur Zentrale des Friedensdorfs in Dinslaken gebracht und von dort aus geht ihre Reise weiter zu bedürftigen Familien in den jeweiligen Ländern, die sich bestimmt sehr über diese Unterstützung freuen werden.

Stellvertretend  für alle jungen Spender aus dem  7. Jahrgang präsentieren diese Schüler/-innen stolz die Friedensdorf-Pakete.
Stellvertretend für alle jungen Spender aus dem 7. Jahrgang präsentieren diese Schüler/-innen stolz die Friedensdorf-Pakete.
Comenius-AG im Einsatz für die Menschenrechte - diesmal zu Gast in Frankreich
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