Projektwoche 2021

6. Jahrgang

Für die eine Hälfte des Jahrgangs ging es am Montagmorgen pünktlich mit dem Bus in Richtung Südeifel. Unter dem Motto "Wildniscamp" galt es drei Tage lang die Natur und die eigenen Grenzen kennenzulernen. Die Schülerinnen und Schüler haben unter Anleitung von zwei Trainern mit Pfeil und Bogen geschossen, alleine mit einer Karte und einer Wegbeschreibung den Wanderweg gesucht und sich schließlich von einem 15m hohen Felsen abgeseilt. Ganz so extrem, wie der Titel es vermuten lässt, war es dann aber doch nicht - geschlafen (oder auch nicht) wurde in einer ganz normalen Jugendherberge.

 

 

Für die andere Hälfte des Jahrgangs wurde die Projektwoche mit einer großen Bastelaktion eingeläutet. An acht Stationen durften sich die Schüler*innen ganz nach ihrem Geschmack künstlerisch betätigen. Von der Anfertigung eines Stressballs bis hin zur Herstellung eigener Seife waren viele unterschiedliche Angebote dabei. Am Ende des Tages konnten die Schüler*innen somit nicht nur neue Wäsche mit vielen Bastelresten, sondern auch großartige Kunstprojekte mit nach Hause bringen.



8. Jahrgang

„Echt cool“, war die einhellige Meinung der Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs, die unter Anleitung des Graffiti-Künstlers Christian Dünow „Space Graffitis“ sprühen durften. Mit einfachen „Schablonen-Techniken“ sprühten sie effektvolle Weltraum-Szenarien auf Leinwände. Mit Stolz auf ihre entstandenen Werke präsentierten sie diese gerne.

 

Und auch der Rapper Emre Gönülcan begeisterte die Schülerinnen und Schüler und schnell verbreitete sich diese Begeisterung von einer Klasse zur nächsten. Mit Emre setzten sie sich musikalisch auf kreative und experimentelle Art mit ihrer eigenen Persönlichkeit, ihrem Lebensalltag und dem ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler auseinander. Die Ergebnisse lassen sich hören. Organisiert und begleitet wurde das Projekt von den drei Respekt-Coaches Jasmin Groos, ÖzlemTokyay und Elisa Wienß des Jugendmigra-tionsdienstes der Diakonie.

 

 

 

In einem anderen Projekt setzten sich die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung der Ausstellungsmacherin Sonja Koch mit der Ausstellung „Facettenreich – Andere Geschichten“ auseinander und fertigten eigene Collagen zum Thema Zivilcourage und Alltagsrassismus an. Bereits anhand der im Vorfeld erstellten Storyboards erkannten die Schülerinnen und Schüler, dass sie nicht nur passive Zuschauer sind, sondern aktiv etwas tun können.